Ohne Wasser ist kein Leben möglich

Seit Jahren regnet es in Kenia kaum. Das hat dramatische Folgen: 95 Prozent aller Quellen sind versiegt, ein Großteil des Viehs ist verendet. Die Menschen sind ihrer Lebensgrundlage beraubt. Es droht eine Hungerkatastrophe. 

Hilfe für die Hungernden 

Hungernde Kinder können sich nicht richtig entwickeln. Don Bosco hilft ihnen mit einem Sofortprogramm: Die Don Bosco-Krankenstation versorgt vor allem Kinder und stillende Mütter mit Nahrung. Tankwagen schaffen Wasser von einem mehr als 100 Kilometer entfernten Brunnen heran. Die Hilfe erreicht 16.000 Menschen.

Die Lage im gesamten Bezirk Marsabit ist katastrophal. Es hat seit November 2020 nicht mehr geregnet. Es gibt keine Lebensmittel und kein Wasser.
Bischof Kihara Diözese Marsabit

Das Don Bosco Nothilfe-Paket in Kenia

  • sofortige Nahrungsmittelhilfe für Familien im Bezirk Marsabit 
  • Versorgung von Kindern und stillenden Müttern mit nahrhafter Zusatznahrung
  • Wassertransporte
  • Reparatur und Instandhaltung von strategisch wichtigen Brunnen

Opfer von Klimakrise und Ukrainekrieg

Die Menschen in Ostafrika sind am weltweiten CO2-Ausstoß nahezu unbeteiligt – doch die Klimakrise trifft gerade sie besonders hart. Ostafrika hat auch keinerlei Einfluss auf die gestiegenen Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel und wird trotzdem in eine tiefe Krise gestürzt: Millionen Menschen hungern!
 

Don Bosco gibt Hoffnung zwischen Dürre und Krieg

Don Bosco ist seit Jahrzehnten in Kenia tätig. Die traurige oberste Priorität ist und bleibt die Nothilfe. Lebensmittelpakete, Trinkwasser und medizinische Versorgung sichern hier das Überleben der Bevölkerung, das längst kein Leben mehr ist. Und doch schenkt Don Bosco auch hier Hoffnung durch nachhaltige Hilfe und Bildung: Schulspeisungen und Unterricht geben den Jüngsten eine Prise Normalität zurück. Jugendliche erlernen gefragte Berufe – auch mitten im Nirgendwo

Kakuma – Perspektive im Nirgendwo

„Kakuma“ heißt das große Flüchtlingscamp im Norden Kenias. Kakuma heißt übersetzt „Nirgendwo“. Rund 200.000 Menschen aus den angrenzenden Krisengebieten leben hier mittlerweile in einer Mischung aus Exil und Gefängnis. Die Hälfte von ihnen ist jünger als 17 Jahre. Seit 2003 unterstützt Don Bosco diese Jugendlichen und bietet Berufskurse in Elektrik, Kfz-Mechanik, Schneidern und Schreinern an. Die jungen Menschen haben so eine sinnvolle Beschäftigung und eine Perspektive für die Zukunft. Aktuell werden 3.000 Mädchen und Jungen ausgebildet. 

Unser Kampf gegen den Hunger in Ostafrika

Andrea Schorn

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