Verheerende Feuersbrunst macht tausende Menschen obdachlos

Tausende Menschen haben ihr Hab und Gut verloren – helfen wir ihnen in der Not!

Tausende Menschen haben Hab und Gut verloren

Das Feuer brauchte nur wenige Stunden, um hunderte Häuser zu zerstören und tausende Menschen obdachlos zu machen. Denn im Slum Susan`s Bay in der Hauptstadt Freetown leben geschätzt 15.000 Menschen eng gedrängt. Meist ist ihr Zuhause eher eine Hütte, als ein Haus. Zusammengezimmert aus Wellblech, mit provisorisch verlegten elektrischen Leitungen und offenen Feuerstellen. Es ist eng. Die Straßen schmale Wege. Für Rettungsmaßnahmen ein Alptraum. Das Feuer konnte ungehindert wüten und Leben zerstören. Kinder irrten in dem Chaos umher und verloren den Kontakt zu ihren Eltern.

Hilf den Menschen in Not!

Don Bosco handelt schnell

Pater Jorge und sein Team von Don Bosco Fambul sind selbst nicht betroffen und schalten 
sofort in den Nothilfemodus: Sie leisten mit anderen Hilfsorganisationen erste Hilfe mit medizinischer Versorgung, Decken, Kleidung, Trinkwasser und Nahrung für die knapp 7.000 Menschen, die den Flammen entronnen sind. Diese haben Hab und Gut verloren und stehen nun im wahrsten Sinn auf der Straße. Don Bosco bleibt an ihrer Seite und versorgt sie mit weiter mit täglichen Mahlzeiten und Hygieneartikeln, bietet psychologische Hilfe und Übernachtungsmöglichkeiten an.

Halt und Stärke geben

Für einige von ihnen geht Don Bosco direkt in langfristigere Hilfen: 150 Menschen finden für die nächsten drei Monate Unterschlupf bei Don Bosco. Darunter 20 werdende oder stillende Mütter, 60 Kinder unter 18 Jahren und 50 junge Erwachsene. Bei Don Bosco können die Kinder wieder spielen und lernen und die Erwachsenen durch Kurse und Workshops ihre Stärke und Lebensmut zurückgewinnen.

Pater Jorge und sein Team von Don Bosco Fambul helfen diesen in Not geratenen Menschen zusätzlich zu ihrer täglichen Arbeit mit hunderten benachteiligten Kindern und Jugendlichen und den aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie – helfen wir ihnen dabei!

Wir verschließen niemals die Augen vor Situationen, in denen Kinder hilflos zurückgelassen werden - egal wie anstrengend das für uns sein mag.
Pater Jorge Crisafulli SDB, Direktor Don Bosco Fambul

Don Bosco in Sierra Leone

Seit 1998 ist Don Bosco in Sierra Leone eine vertrauensvolle Anlaufstelle für Slumbewohner, Knastkinder, Arme, Hungernde, Kinderprostituierte, Ebolawaisen und Straßenkinder. Ihnen hilft Don Bosco mit Betreuungs- und Rehabilitationsangeboten, Bildung, Ausbildung und viel Menschlichkeit.