Kinderarbeit im Kongo Vom Minenkind zum Schulkind

Schuften statt Schule

Hoch oben in den Bergen der Region Masisi in der Demokratischen Republik Kongo liegt die Rubaya-Mine. Dort wird Coltan gefördert. Das seltene Erz ist ein wichtiger Rohstoff für Handys, Computer und Fernseher. Der Traum vom schnellen Geld treibt deshalb seit vielen Jahren im Osten des Landes eine Spirale der Gewalt an.

Das Land ist reich an Rohstoffen – doch die Menschen sind bitterarm. Weil die Familien alleine nicht überleben können, schicken sie ihre Kinder in die Minen – obwohl Kinderarbeit im Kongo offiziell verboten ist. Kinder wie der achtjährige Tayo* begeben sich Tag für Tag in den Minen in Lebensgefahr.  Die Arbeit, die der kleine Tayo* macht, ist viel zu schwer für den kleinen Jungen. Für die vielen Stunden der Schinderei bekommt er nur einen Hungerlohn.

Wie die meisten anderen Kinderarbeiter ist auch Tayo noch nie zur Schule gegangen. Seine Eltern können die Schulgebühren nicht zahlen. Dabei ist Bildung die einzige Chance der Kinder, einem Leben zu entkommen, in dem sie Tag für Tag ausgebeutet werden.

Der Teufelskreis aus Armut und Ausbeutung kann
nur mit Bildung durchbrochen werden.
Pater Jean-Pierre Muhima Mutak Leiter des Don Bosco Projektbüros in Goma, Kongo

Bildung schenkt Zukunft

Bildung schenkt den Kindern eine selbstbestimmte Zukunft fernab der Mine. Deshalb gibt Don Bosco 400 Minenkindern und -jugendlichen von sechs bis 22 Jahren die Möglichkeit, zu lernen. Einige können bei Don Bosco ihren verpassten Grundschulunterricht nachholen.

Andere werden in Brückenkursen auf den regulären Unterricht vorbereitet. Die Älteren werden in verschiedenen Berufen angelernt, damit sie einen Job außerhalb der Minen finden können.

Deine Spende macht Minenkinder zu Schulkindern!

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