Von Bonn in die Welt: 40 Jahre Don Bosco Mondo

Seit 1980 ist ein Verein Starthelfer ins Leben für zahlreiche benachteiligte Kinder und Jugendliche.

Mit Bildung Armut bekämpfen

4. September 1980: Dreizehn engagierte Gemeindemitglieder der Pfarrei St. Winfried gründen den „Verein der Freunde und Förderer der Missionsprokur der Salesianer Don Boscos in Bonn – Verein der Freunde St. Winfrieds“:

  • Diemut de Maar
  • Helmut Geiger
  • Dr. Claus und Karin Geißler
  • Augusta Globke
  • Marion Jansen
  • Ilse und Fritz Köble
  • Hildegund Linnartz
  • Dr. Anton Nakazi
  • Pater Karl Oerder
  • Andelm Verbeek
  • Jürgen von Danwitz
Ärmel aufkrempeln, anpacken, ausbilden, fördern – und vor allem: Leben ermöglichen.
Pater Oerder

Je komplizierter der Name, desto einfacher die Grundidee: Mit Bildung Armut bekämpfen. Und zwar in Zusammenarbeit mit den Salesianern Don Boscos. Ganze drei Projekte in Indien und auf Haiti werden zu Beginn vor allem mit Spenden aus der Gemeinde unterstützt. Die einfachen Angebote für Straßenkinder im indischen Bangalore: Eine warme Mahlzeit, ein offenes Ohr und Nachhilfeunterricht. Für viele die Starthilfe in ein selbstbestimmtes Leben.

Den Menschen Gelegenheit geben, Gutes zu tun

Zu den Engagierten zählt auch der damalige Pfarrer und Missionsprokurator Pater Karl Oerder. Unter seiner Federführung wird der Verein mit Sitz auf dem Don Bosco Campus zu einer Schaltstelle für viele bahnbrechende Sozial- und Bildungsprojekte weltweit. Über die kirchlichen Kanäle hinaus baut er mit Gleichgesinnten ein enges Netz von Freunden und Kooperationspartnern auf. Und schnell wird klar, es braucht mehr Struktur: Hauptamtliche Mitarbeitende werden eingestellt, Büroräume ausgebaut und die weltweite Vernetzung mit Stiftungen, Vereinen und Unternehmen gesucht. 1986 bekommt der Verein erstmals auch öffentliche Gelder vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zur Förderung der Projekte: Ein wichtiger Meilenstein! 

Entwicklung und Zusammenarbeit

Wie der Verein ist auch das Verständnis der Entwicklungszusammenarbeit seit den 1980er Jahren gewachsen: Wir agieren auf Augenhöhe mit unseren Salesianischen Partnern. Deswegen heißen wir seit 2012 „Don Bosco Mondo e.V.“. „Don Bosco“ steht für unser partnerschaftliches Verhältnis zu den Salesianern Don Boscos und ihrem Gründer Johannes Bosco. „Mondo“ ist italienisch und bedeutet „Welt“. Damit unterstreichen wir unser Engagement für die Eine Welt und die globale Verantwortung, die uns in Deutschland mit den Menschen aller Länder verbindet. Unser Fokus ist geblieben: Jugend. Hilfe. Weltweit.

Und auch eins der ersten geförderten Projekte in Bangalore ist erwachsen geworden: Heute umfasst die Einrichtung drei Wohnheime und zwei feste Anlaufstellen für Straßenkinder.

Stolz blicken wir zurück auf diese 40 Jahre: auf die Menschen, die begeistert wurden und sind. Auf über 5.000 geförderte Projekte. Und auf die unfassbaren über 200 Millionen Euro, mit denen wir Wissen in die ärmsten Länder, die entferntesten Regionen und zu den jüngsten Weltenbürgern bringen konnten. 

Unterstütze unsere Bildungsarbeit in Afrika, Asien und Lateinamerika. Damit Kinder und Jugendliche Armut überwinden und Zukunft gestalten können.