Äthiopien - Dürre sorgt für Hungersnot und Unterernährung

Verdorrte Landschaft in Ostafrika - für Trinkwasser müssen die Menschen bis zu 10 Kilometer zu Fuß zurücklegen.

Klimaphänomen El Niño

Das Klimaphänomen El Niño sorgt in Äthiopien für die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten. Tausende Familien müssen ihre Heimat verlassen auf der Suche nach Essen und Weidegrund für die wenigen Tiere, die sie noch haben. Das Vieh verdurstet, die Äcker sind unfruchtbar, Millionen Kinder sind vom Hungertod bedroht. Don Bosco ist seit Jahrzehnten im Land. In Kindergärten, Jugend- und Ausbildungszentren, Schulen und Kliniken hilft Don Bosco benachteiligten und am Rand der Gesellschaft stehenden Kindern und Erwachsenen. Aktuell dienen alle Don Bosco Zentren zur Verteilung von Nahrung – unterernährte Kinder werden mit Energiekeksen und Brei versorgt. Schulen werden mit Lebensmitteln unterstützt, damit für die Schülerinnen und Schüler gekocht wird. So werden die Familien im täglichen Überlebenskampf entlastet und den Kinder Unterricht ermöglicht.

Don Bosco gibt Hoffnung zwischen Dürre und Krieg

Mehrere Millionen Ostafrikaner aus dem Südsudan, Kenia und Äthiopien fliehen vor Krieg, Dürre und Hungersnot. Die Vereinten Nationen schätzen, dass etwa 23 Millionen Menschen von Durst und Hunger bedroht sind. Die traurige oberste Priorität seit Jahrzehnten, in denen Don Bosco in der Region tätig ist, ist die Nothilfe in Form von Lebensmittelausgaben, Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Die Salesianer Don Boscos und die Don Bosco Schwestern schenken darüber hinaus Hoffnung durch nachhaltige Hilfe und Bildung. Sie organisieren Schulspeisungen und Unterricht und geben den Jüngsten eine Prise Normalität zurück. Sie bilden Jugendliche in gefragten Berufen aus, bieten Hygieneschulungen und Impfaktionen durch. Für eine starke neue Generation mit Zukunft.