Mexiko: Zweite Chance für junge Menschen

Ermöglichen Sie jungen Menschen im Mexiko eine friedliche Zukunft!

In Mexiko ist Gewalt allgegenwärtig. Damit sie ein Ende findet, müssen wir die Kinder und Jugendlichen aus den armen Familien stärken. Azteke ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie sehr Nächstenliebe, ein geregelter Alltag und eine Ausbildung das Leben junger Menschen in Not zum Guten verändern kann. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Geben Sie jungen Menschen die Chance auf eine bessere Zukunft. Ihre Spende hilft.

Man nennt ihn „Azteke“!

Junger mexikanischer Mann mit Putzutensilien

Auf diesen Spitznamen und Vorfahren gleichen Namens ist der junge Mann aus dem mexikanischen León sehr stolz. Nicht so stolz ist er auf seine Vergangenheit, in der er vor allem gelernt hat, sich mit Gewalt durchzusetzen. Der Vater war alkoholkrank und schlug seine Söhne. Auch die Onkel prügelten – alle ohne Arbeit, alle bitterarm. Den faszinierenden Reichtum der großen Drogenbosse vor Augen, bricht Azteke mit zwölf die Schule ab und schließt sich einer Straßengang an. Mit 16 kommt er wegen schwerer Körperverletzung ins Gefängnis – eigentlich eine Einbahnstraße. Doch er hat Glück und landet nicht wieder allein und ohne Hilfe auf der Straße, sondern bekommt eine zweite Chance durch Don Bosco. Im Wohnheim lernt er, wieder zu vertrauen und Konflikte nicht mit den Fäusten zu lösen. Er holt die Schule nach und ist heute stolzer Elektriker – und hilft ehrenamtlich bei der Lebensmittelverteilung für Bedürftige! Azteke ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie sehr Nächstenliebe, ein geregelter Alltag und eine Ausbildung das Leben junger Menschen in Not zum Guten verändern können.

Geben Sie jungen Menschen die Chance auf eine bessere Zukunft. Ihre Spende hilft.

Der Anfang vom Ende

Seitdem der mexikanische Staat den Drogenkartellen und dem organisierten Verbrechen 2006 den Krieg erklärte und dazu die Armee auf die Straßen schickte, spitzt sich die Gewalt im Land zu. Hunderttausende Menschen wurden getötet. Zehntausende verschwanden. Gewalt und Verbrechen gehören mittlerweile zum Alltag.

Missbraucht

Leidtragende sind besonders die Kinder und Jugendlichen. Jungen und Mädchen, die aus den ärmsten Familien kommen. Die, deren Eltern suchtkrank sind. Die, die selber geschlagen oder missbraucht wurden. Die, die die Schule abgebrochen haben, weil sie für sich keine Hoffnung haben. Viele von ihnen suchen die Geborgenheit, die sie zu Hause nie gefühlt haben, in einer der vielen Banden. Andere wiederum werden von kriminellen Gruppen gezwungen, sich ihnen anzuschließen.

Kein Weg zurück?

Sind die Jugendlichen einmal straffällig geworden, scheint ihr Weg in den Abgrund vorgezeichnet. Kaum jemand kümmert sich um die Jungen und Mädchen zwischen 14 und 20 Jahren. Sie sitzen ihre Strafe im Gefängnis ab und stehen nach ihrer Entlassung wieder vor dem Nichts. Sie sind auf sich alleine gestellt und haben noch weniger Hoffnung als je zuvor. Und weil sie oft nichts Anderes kennengelernt haben als Gewalt und Missbrauch, werden sie schnell rückfällig – ein Teufelskreis.

Junge bastelt

Beim Handwerken entdecken die Jugendlichen ihre Talente und Fähigkeiten und lernen, wie sie diese am besten einsetzen können.

lernender Junge

Die Kinder und Jugendlichen lernen fleißig. Sie ergreifen ihre Chance, einem Leben in Armut und Gewalt zu entkommen.

Junge putzt Spiegel

Kriminelle Gruppen zwangen diese Kinder und Jugendlichen aus den allerärmsten Familien, sich ihnen anzuschließen.

Eine zweite Chance

Um das zu verhindern, werden 112 junge Menschen in einem Don Bosco Schutzhaus ein neues Zuhause finden. Dort werden sie von Pädagogen und Psychologen betreut, damit sie Erlebtes und Erlittenes verarbeiten können. Sie lernen, dass Gewalt keine Lösung für Konflikte ist. Don Bosco vermittelt den Jugendlichen, dass sie wertvoll sind und trotz ihrer Vergangenheit eine zweite Chance verdient haben.

Aktionen auf dem Sportplatz

 

Der Anfang von etwas Neuem

Die Jungen und Mädchen gehen zur Schule und erhalten eine Ausbildung in Berufen, die in der aufstrebenden Wirtschaft Mexikos besonders nachgefragt sind. Die Salesianer Don Boscos unterstützen die Jugendlichen bei ihrem Weg in ein friedliches Leben und helfen ihnen, eine Anstellung zu finden. Dort, wo die Eltern ihre Söhne und Töchter unterstützen können, wieder Fuß zu fassen, organisiert Don Bosco regelmäßige Treffen. Um für die Kinder und Jugendlichen Platz zu schaffen, renoviert Don Bosco leerstehende Unterkünfte, Unterrichtsräume und Werkstätten im Don Bosco Zentrum in León. Darüber hinaus wird ein Sportplatz wieder instandgesetzt.

Damit die Kinder und Jugendlichen der Gewalt entkommen können, brauchen sie Ihre Hilfe.
Bitte spenden Sie.

Gerne geben wir Ihnen weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten und Projekten!

Ihre Christin Suhr und Miriam Zöller


Telefon: 0228-5396545
E-Mail: info[at]don-bosco-mondo.de