Über den Spirit Don Boscos in der Krise

 
   

1854 geht in Turin die Angst in den Straßen um, denn Cholera wütet in der Bevölkerung. Die Straßen sind leer, Geschäfte geschlossen, es gibt keine Heilmittel gegen das Leiden. Während die einen die Flucht ergreifen, bleiben andere sich selbst überlassen und sterben – allein. Don Giovanni Bosco zeigt keine Angst und stellt sich den Herausforderungen. Gemeinsam mit den Schützlingen aus seinem Wohnheim leistet er Hilfe, pflegt, verteilt Essen, kümmert sich, gibt Kraft und Hoffnung.

2020 geht weltweit die Angst um, denn Corona wütet in der Bevölkerung. Die Straßen sind leer, Geschäfte geschlossen, es gibt noch kein Heilmittel gegen das Leiden. Während die einen sich verschanzen, bleiben andere sich selbst überlassen, haben keinen Zufluchtsort und leiden – allein. Don Bosco zeigt keine Angst und stellt sich den Herausforderungen. Gemeinsam mit den Schützlingen aus den Einrichtungen leistet Don Bosco in vielen Ländern der Welt Nothilfe, verteilt Lebensmittelpakete und Hygieneprodukte, kümmert sich, gibt Kraft und Hoffnung. Ein besonderes Beispiel dafür sind die ehemaligen Straßen- und Knastkinder in Cebu, die sich durch ihre Hilfe am Nächsten selbst ganz neu kennenlernen und sich durch ihr Tun einen neuen Stellenwert in der Gesellschaft erarbeiten.

Bringen wir gemeinsam Licht ins Dunkel und bleiben wir solidarisch!

   
 
    Spirit Don Boscos lebt auch in der Krise weiter    
 
   

Auch in den Herzen der ehemaligen Straßen- und Knastkinder im Magone Home Aftercare Program (MHAP) in Cebu auf den Philippinen ist Don Boscos Dienst am Nächsten lebendig. Die Jungs zwischen 17 und 20 Jahren, die hier wohnen, können zwar nicht direkt den Menschen helfen – aber die von ihnen gefertigten Schutzvisiere können es. „Es ist wundervoll zu sehen, wie die Jungs vorbehaltlos die Ärzte und das medizinische Personal, aber auch die Behörden – also die Kämpfenden in den ersten Reihen gegen COVID 19 – unterstützen möchten. Und das, obwohl sie selbst sehr schlechte Erfahrungen mit den staatlichen Autoritäten und dem Gesundheitssystem gemacht haben. Schließlich war es die Polizei, die die Straßenkinder wegen kleiner Delikte in die überfüllten und schlecht geführten Gefängnisse brachte“ berichtet Abby Banuag, Psychologe im Wohnheim.

   
 
 
      

Im Magone Home sind Jugendliche untergebracht, die als Straßenkinder straffällig geworden und im Gefängnis gelandet sind – eine Einbahnstraße, aus der kaum ein Weg in ein normales Leben zurückführt. Durch Schul- und Berufsbildung sowie pädagogische Programme bekommen sie bei Don Bosco die Chance, neu ins Leben zu starten.

   
 
    Stolz und Vorurteil    
 
   

Den Jungs gibt es ein einzigartiges Gefühl, wenn sie hören, dass die von ihnen gebauten Schutzvisiere bei Ärzten, Pflegenden und auch der Polizei im Einsatz sind! „Sie lernen, nicht nur an sich zu denken – und gehen damit den ersten Schritt zu einer tiefgreifenden, positiven Veränderung. Sie haben verstanden, dass sie aus dieser Erfahrung sehr viel lernen und mitnehmen können“, so der Psychologe weiter. Ganz nebenbei ist das Bauen der Masken eine willkommene Beschäftigung, denn auch im Don Bosco Boys Home sind die Bildungs- und Freizeitangebote stark eingeschränkt sowie Besuche verboten. So erzählen die Jugendlichen ihren Familien stolz per Telefon, welch wichtigen Dienst an der Gesellschaft sie gerade leisten. Viel wichtiger ist aber, dass die Menschen sehen: Auch ehemalige Knastkinder können etwas leisten und zur Gemeinschaft beitragen. Das Selbstbewusstsein der Jugendlichen und ihr Ansehen in der Gesellschaft wachsen dabei stetig und Vorurteile werden abgebaut. Gute Bedingungen, für einen Neustart ins Leben! Lesen Sie in unserem E-Paper mehr über das Magone Home Aftercare Program und die ehemaligen Knastkinder! >>

   
 
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    lösungen und Medikamente angeschafft werden können.
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