Corona - Weltweiter Kampf ums Überleben

 
   

Mit deutlichen Worten skizziert der internationale Don Bosco Nothilfekoordinator Pater MC George SDB die aktuelle Situation: „Es geht darum, Menschenleben zu retten!“ Denn für die Schwächsten und Ärmsten spitzt sich die Lage zu: Die Folgen der Lockdowns als Schutz vor dem Coronavirus bedrohen in Indien die Lebensgrundlage unzähliger Menschen. Kommen in dieser angespannten Situation nun auch noch Naturkatastrophen wie in Ostafrika und Bangladesch hinzu, wird es lebensbedrohend.

Für diese Millionen Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, droht die Corona-Krise zu einer Hungerkrise zu werden. Helfen wir ihnen!

Lichtblicke in diesen beklemmenden Zeiten sind Solidaritätsaktionen und Spenden unserer engagierten Kooperationspartner, von denen wir hier zwei gelungene Beispiele zeigen möchten.

Wir sind sicher: Solidarität rettet Leben!

   
 
    Indien: So weit die Füße tragen    
 
      

Arbeitsmigranten und Tagelöhner in Indien sind durch die Corona Pandemie besonders betroffen. Die staatliche Ausgangssperre zwingt sie, dort zu bleiben, wo sie gerade sind. Millionen von Tagelöhnern sind weit weg von ihren Familien – allein, ohne Dach über dem Kopf und ohne eine Rupie in der Tasche, denn sie haben ihre Einkommensquelle verloren. Sie können ihren Familien kein Geld schicken. Sie hungern. Aus Angst und Sorge um ihre Angehörigen machen sich viele von ihnen gerade auf den weiten und oft gefährlichen Weg nach Hause: Sie legen tausende von Kilometern in Flipflops zurück und riskieren dabei ihr Leben.

„Da die Ausgangssperre verlängert wird, geht unser Kampf weiter. Die Regierung hat es versäumt, ausreichend Transportkapazitäten zu erschwinglichen Preisen zu organisieren. Für die, die sich auf den Weg nach Hause machen, können wir nur beten und hoffen! Hier vor Ort in Chennai helfen wir weiter mit Grundnahrungsmitteln, einem Obdach, Essensgutscheinen und medizinischer Versorgung.“ (Father Alphonse SDB / Chennai)

Lesen Sie mehr dazu im Artikel aus der Süddeutschen Zeitung. >>

   
 
    Ostafrika: Plagen fast biblischen Ausmaßes    
 
   

Außergewöhnlich starke und saisonal frühe Regenfälle zerstören Häuser und Felder von zehntausenden Menschen in Ostafrika, haben Landesteile überschwemmt und erschweren so die Versorgung mit Hilfsgütern. Sie beschleunigen zudem die Entstehung neuer Heuschreckenschwärme – bereits im Februar hatte die erste Welle dieser die Nahrungsversorgung von zehntausenden Menschen in der Region gefährdet. Der Lockdown aufgrund des Coronavirus verhindert die effektive Bekämpfung. Nahrungsmittel werden knapp, die Nothilfe schwierig.

Lesen Sie dazu mehr auf der Website unseres Bündnispartners Gemeinsam für Afrika! >>

   
 
    Bangladesch: Im Auge des Sturms    
 
   

Mehr als 2,4 Millionen Menschen waren in Schutzräumen untergebracht worden, bevor der Zyklon Amphan letzte Woche auf Land traf. Dadurch konnte der Verlust an Menschenleben reduziert werden. Aber tausenden Familien nahm er Hab und Gut, überschwemmte landwirtschaftliche Flächen, legte Stromversorgung und Infrastruktur lahm – und erschwert so den Kampf gegen das Coronavirus. Für die Betroffenen geht es nun um das nackte Überleben.

Lesen Sie hier mehr dazu auf den Website der Tagesschau! >>

   
 
    Hilfe, wenn sie am Nötigsten ist…    
 
      

Irgendwie eine verkehrte Welt und doch alles richtig gemacht: Die trivago N.V. Managementebene gibt und die Mitarbeitenden entscheiden! Die Spende hilft nun im Flüchtlingscamp Palabek im Norden Ugandas dabei, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Schneider-Azubis der Don Bosco Berufsschule bekommen Material für Schutzmasken und nähen fleißig. Außerdem werden Aufklärungskampagnen durchgeführt sowie Wasser, Seifen und Desinfektionsmittel verteilt.

   
 
    … und richtig ankommt!    
 
      

In der ländlichen Region Vadodara unterstützt der Verein Mix for Kids junge Frauen in Don Bosco Selbsthilfegruppen dabei, auf eigenen Beinen zu stehen: Sie stellen regionaltypische Gewürzmischungen her und vermarkten diese. Im Fokus sind außerdem die in den Slums der Stadt wohnenden Kinder. Beiden Gruppen hilft die Extra-Spende über 11.270€ des Vereins in der Corona-Nothilfesituation: Ein Don Bosco Team hat im vergangenen Monat rund 300 arme Familien (ca. 1.500 Personen, davon 700 Kinder) mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln für Mädchen versorgt – eine unbezahlbare Erleichterung und Sicherheit in der sehr prekären Situation. Bei der Verteilung der Pakete haben sie „ganz nebenbei“ über die nötigen Hygienemaßnahmen aufgeklärt und mit den Kindern über ihre Ängste und Sorgen gesprochen. Denn sie sind wie immer in Katastrophen die Leidtragenden: Die Schulen sind zu, es mangelt an Essen und Beschäftigung. Einige der jungen Frauen aus den Selbsthilfegruppen konnten durch das Nähen von Schutzmasken außerdem noch etwas dazuverdienen!

Eine gelungene Nothilfe dank unserer engagierten Partner!

   
 
    Unterstützen Sie Don Bosco weltweit!    
 
      

Die Salesianer Don Boscos weltweit, brauchen unsere Unterstützung!

  • Damit sie die Vorsorgemaßnahmen zum Schutz von Kindern intensivieren können.
  • Damit zusätzlich benötigte Hygieneartikel, Desinfektions-
    lösungen und Medikamente angeschafft werden können.
  • Damit sie Arzt- und Krankenhaus-
    kosten übernehmen können.

Gemeinsam gegen Corona! >>