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Don Bosco Mondo e.V.und Deutscher Industrie- und Handelskammertag vereinbaren Zusammenarbeit

Erfolg der dualen Berufsausbildung: Praxis im Unternehmen, Theorie in der Berufsschule.
Erfolg der dualen Berufsausbildung: Praxis im Unternehmen, Theorie in der Berufsschule.
Eine qualifizierte Ausbildung und ein zertifizierter Abschluss erhöht die Jobchancen der Jugendlichen auf dem lokalen Arbeitsmarkt.
Eine qualifizierte Ausbildung und ein zertifizierter Abschluss erhöht die Jobchancen der Jugendlichen auf dem lokalen Arbeitsmarkt.
Gelerntes Hintergrundwissen und Theorie werden im Praxisteil umgesetzt.
Gelerntes Hintergrundwissen und Theorie werden im Praxisteil umgesetzt.

Mit Beruflicher Bildung gegen Fachkräftemangel und Armut

Die Nichtregierungsorganisation Don Bosco Mondo e.V. und der Deutsche Industrie‐ und Handelskammertag (DIHK) haben eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Ziel der Kooperation ist, dass duale Berufsbildung im Ausland strategisch entwickelt und nachhaltig angeboten wird.

Seit vielen Jahren gibt es unterschiedliche Ansätze, das Erfolgsmodell der dualen Berufsausbildung auch in Schwellen- und Entwicklungsländern zu etablieren. Wichtiger Erfolgsfaktor ist dabei die lokale Verortung. Gerade hier sehen die Partner ihre große Stärke. Denn der DIHK, der das Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern (AHK) koordiniert, kann auf 130 AHK‐Standorte in 90 Ländern zurückgreifen. Und Don Bosco Mondo arbeitet eng mit den Salesianern Don Boscos und den Don Bosco Schwestern zusammen, die in 132 Ländern tätig sind.

Vor diesem Hintergrund haben die Partner ein gemeinsames Orientierungspapier für die zukünftige enge Zusammenarbeit verabschiedet. Profitieren von der Zusammenarbeit werden insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene aus wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen. „Gerade in Schwellen- und Entwicklungsländern ist Bildung der Schlüssel, der die Tür zu einem Leben in Würde und materieller Sicherheit öffnen kann“, erklärt Christian Osterhaus, Geschäftsführer von Don Bosco Mondo. „Wir bei Don Bosco Mondo sind überzeugt, dass mit beruflicher Qualifizierung ein Schritt heraus aus dem Kreislauf von Armut, fehlender Bildung und noch mehr Armut möglich ist. Aus diesem Grund setzen wir uns seit über 25 Jahren für die Ausbildung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Asien, Afrika und Lateinamerika ein.“

Bereits seit einigen Jahren arbeitet Don Bosco Mondo mit dem DIHK und den AHKs intensiv zusammen. Ziel ist, dass die Jugendlichen einen zertifizierten Abschluss erwerben, mit dem sie ihre Qualifikation nachweisen können und somit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Wie zum Beispiel mitten in Vietnam in der Don Bosco Gastronomieschule in Ho‐Chi‐Minh‐Stadt. Hier können benachteiligte Jugendliche, die oft nicht einmal eine einfache Schulbildung haben, in einer dreijährigen Ausbildung das Kochen und Servieren erlernen. Die Abschlüsse sind durch die AHK Vietnam zertifiziert. Mit diesem hochwertigen und anerkannten Abschluss stehen die Chancen hervorragend, in der boomenden Touristenstadt einen gut bezahlten Job zu bekommen.

Ein Kern der dualen Berufsausbildung ist die parallele Ausbildung an zwei Lernorten: die praktische Ausbildung in Unternehmen und der theoretische Unterricht in Berufsschulen. Das im deutschsprachigen Raum seit Jahrzehnten erfolgreich implementierte Ausbildungssystem sichert eine hohe Fachlichkeit der Absolventen. Theoretisches Wissen kann in der Praxis angewendet werden, praktische Fähigkeiten können durch theoretisches Hintergrundwissen besser ausgeführt werden. 

„Duale Ausbildung im Ausland kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Qualität der Ausbildung stimmt. Dafür benötigen wir beispielsweise gut qualifizierte Ausbilder. Die Ausbildung selbst muss sich an den regionalen Arbeitsmarktbedingungen und dem Bedarf der ausbildenden Unternehmen orientieren. Und schließlich muss allen Beteiligten klar sein, dass es eine gute Ausbildung nicht zum Nulltarif geben kann“, erklärt Yorck Sievers, Leiter des Referats AHK‐Projekte Berufsbildung beim DIHK. „Es ist eine Investition in die Zukunft der jungen Menschen, der Unternehmen und der zu entwickelnden Länder.“

Denn von einer qualifizierten Ausbildung profitieren die Jugendlichen, die ihre Lebenssituation nachhaltig verbessern. Die Unternehmen profitieren, weil sie gut qualifizierte Facharbeiter und damit zufriedene Kunden haben. Und schließlich profitieren auch die jeweiligen Länder, die oftmals unter einem erheblichen Fachkräftemangel leiden.