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Sie sind hier: Service | Presse | Berufliche Bildung und Klima: Welchen Beitrag kann berufliche Bildung gegen Klimawandel leisten?

#COP23: Berufliche Bildung meets climate

Klimawandel und berufliche Bildung: Dazu diskutierten  Martin Wilde und Dr. Susanne Franke (Don Bosco Mondo) mit Gilles Vermot Desroches (Schneider Electric)
Klimawandel und berufliche Bildung: Dazu diskutierten Martin Wilde und Dr. Susanne Franke (Don Bosco Mondo) mit Gilles Vermot Desroches (Schneider Electric).

Berufliche Bildung kann und muss einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, so das Fazit des Panels „TVET and climate, business and social society“, das am Freitag, 10. November 2017 auf dem Don Bosco Campus in Bonn stattfand. Die Veranstaltung mit rund 30 Teilnehmern lief in unmittelbarer Nachbarschaft zur laufenden Klimakonferenz in Bonn (COP23).

Organisiert wurde die Veranstaltung in Kooperation von Don Bosco Mondo e.V. und der Fondation Schneider Electric, die damit ihre 10-tägige Präsenz bei der COP 23 eröffnete. Die starke Partnerschaft zwischen der Bonner Nichtregierungsorganisation, deren weltweite Partner die Salesianer Don Bosco sind, sowie dem französischen Elektrotechnikkonzern und seiner Stiftung zeigt sich in derzeit 25 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. So wurde beispielsweise im Juli 2017 am Don Bosco Boys´ Town Technical Institute in Nairobi das neue “Laboratory for Electrical and Solar Technology” eröffnet. Der Start in eine moderne und zugleich umweltbewusste Ausbildung für über 100 Jugendliche, die in Elektronik und erneuerbaren Energien ausgebildet werden.

Dr. Susanne Franke, Referentin Unternehmenskooperationen Don Bosco Mondo, erläuterte, dass Berufliche Bildung auf drei Ebenen Bezüge zum Klimaschutz hat: In der Einrichtung von Infrastruktur, also beim Bau von Instituten und der Ausstattung von Werkstätten; als Facette von Ausbildungsgängen, zum Beispiel im Automotive – und natürlich als explizite Ausbildungsmodule, wie bei der Solarenergie.

Ohne Wandel keine Veränderung – ohne Veränderung keine Zukunft

Ein grundlegender, notwendiger Wandel in Zivilgesellschaft, Staat und Wirtschaft für mehr Nachhaltigkeit kann nur erfolgreich sein, wenn alle Akteure enger und abgestimmter kooperieren – wie es auch SDG 17 fordert. „Erfolgreiche Zusammenarbeit basiert auf Vertrauen. Mit Schneider Electric haben wir einen Partner an unserer Seite, dessen Werte gut zu unseren passen. Denn Schneider setzt sich für benachteiligte junge Menschen ein und will durch Bildung die Welt verändern – das eint uns“, stellte Martin Wilde, Geschäftsführer Don Bosco Mondo, fest.

„Die Klimaziele sind keine beliebige Größe, sondern eine ernstzunehmende Verpflichtung. Die SDGs haben uns alle, als Menschen, als Organisationen, als Staaten, zum Handeln aufgefordert. Nun liegt es an uns, helfen wir mit, sie umzusetzen“, forderte Gilles Vermot Desroches, Vizepräsident für Nachhaltige Entwicklung Schneider Electric. „Unser Ziel bei Schneider Electric ist, die weltweite Kluft in der Energieversorgung abzustellen. Damit wollen wir den Zugang zu Energie und Bildung schaffen, denn wir sind davon überzeugt, dass beide unbestreitbare menschliche Grundrechte sind. Das können wir aber auch nicht alleine schaffen und sind aus diesem Grund froh, starke Partner wir die Salesianer Don Boscos und Don Bosco Mondo an unserer Seite zu wissen.“