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Hungersnot in Ostafrika: Nothilfe erforderlich

Die Situation in Ostafrika spitzt sich weiter zu. Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge sind 23 Millionen Menschen von Dürre und Hunger bedroht - ob durch Krieg und Gewalt im Südsudan oder durch ausbleibenden Regen und extreme Trockenheit in Kenia und Äthiopien. Don Bosco arbeitet an 22 Orten in der Krisenregion und hilft den Not leidenden Menschen mit der Verteilung von Lebensmitteln, sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung.

Kenia: Ohne Wasser ist kein Leben möglich

Hier hilft Don Bosco.
Hier hilft Don Bosco.
Seit über einem Jahr regnet es nicht - für Trinkwasser müssen die Menschen bis zu 10 Kilometer zu Fuß zurücklegen.
Seit über einem Jahr regnet es nicht - für Trinkwasser müssen die Menschen bis zu 10 Kilometer zu Fuß zurücklegen.
Die Verteilung der Lebensmittel in den Dörfern für rund 4.800 Familien läuft friedlich und geordnet ab.
Die Verteilung der Lebensmittel in den Dörfern für rund 4.800 Familien läuft friedlich und geordnet ab.

In Kenia hat die Regierung den Notstand ausgerufen. 2,4 Millionen Menschen brauchen dringend Hilfe. Besonders im ohnehin trockenen Norden des Landes spitzt sich die Lage für die Menschen zu.

In Korr, in der Region Marsabit, hat es seit über einem Jahr nicht mehr geregnet. Hier leiden vor allem die Frauen und Kinder unter den Folgen der extremen Trockenheit. Ernteausfälle und verendetes Vieh berauben sie ihrer Lebensgrundlage. Für Trinkwasser müssen viele von ihnen täglich 10 Kilometer zu Fuß zurücklegen.

Lebensmittel und Trinkwasser werden benötigt

Die Menschen hier benötigen dringend Nahrungsmittel und Zugang zu sauberem Trinkwasser. Seit Anfang April hilft Don Bosco gemeinsam mit den Salesianern Don Boscos vor Ort und verteilt Lebensmittelpakete mit Mais, Bohnen und Öl an rund 4.800 Familien. So können sie sich zeitweise wieder selbst versorgen. Darüber hinaus werden Wasserpumpen und große Wassertanks aufgebaut.

Ausbildung als Ausweg

In Kakuma im Norden Kenias finden in einem der größten Flüchtlingslager der Welt über 180.000 Menschen Zuflucht. Die Hälfte von ihnen ist jünger als 17 Jahre. Seit 2003 unterstützt Don Bosco diese Jugendlichen und bietet Berufskurse in Elektrik, Kfz-Mechanik, Schneidern und Schreinern an. Die jungen Menschen haben so eine sinnvolle Beschäftigung und eine Perspektive für die Zukunft. Aktuell werden 4.000 Mädchen und Jungen ausgebildet.

Video "I WAS HUNGRY. YOU GAVE ME TO EAT"

Ein Video der Salesianer Don Boscos "I WAS HUNGRY, YOU GAVE ME TO EAT" zeigt, wie die extreme Dürre den Menschen in Kenia zusetzt. Vor allem Kinder, Frauen und ältere Menschen sind akut bedroht und brauchen dringend unsere Unterstützung!

Südsudan: Hunger durch Gewalt, Flucht und Vertreibung

Extreme Dürre und Hungersnot führen zu Unterernährung - vor allem Frauen und Kinder leiden Not.
Extreme Dürre und Hungersnot führen zu Unterernährung - vor allem Frauen und Kinder leiden Not.
In zahlreichen Flüchtlingsunterkünften finden Vertriebene Zuflucht und sind auf externe Hilfen angewiesen.
In zahlreichen Flüchtlingsunterkünften finden Vertriebene Zuflucht und sind auf externe Hilfen angewiesen.
Die Versorgung mit Medikamenten ist überlebenswichtig. © action medeor
Die Versorgung mit Medikamenten ist überlebenswichtig. © action medeor

Im Südsudan ist die politische und wirtschaftliche Lage angespannt und bedroht das Leben der gesamten südsudanesischen Bevölkerung. Die gewaltsamen Ausschreitungen zwischen rivalisierenden Truppen der Regierung und Opposition haben 2016 bereits hunderte von Menschen das Leben gekostet. Infrastruktur und Versorgungswege sind zerstört, immer mehr Menschen auf der Flucht. Viele von ihnen finden in Einrichtungen der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern Schutz.

Nahrungsmittelhilfen und Schulspeisung bereits seit 2016

Bereits seit den Ausschreitungen im Sommer 2016 organisiert Don Bosco ein Nothilfeprogramm im Südsudan. In Gumbo haben die Salesianer Don Boscos rund 2.500 Frauen und Kinder aufgenommen. Mit Unterstützung von Don Bosco Mondo erhalten sie regelmäßige Lebensmittelpakete, genauso wie 300 besonders bedürftige Menschen aus den umliegenden Dörfern. Einmal pro Tag bekommen 1.600 Schulkinder eine warme Mahlzeit.

Medikamente und Gesundheitsschulungen

Neben Unterricht werden Gesundheits- und Hygieneschulungen durchgeführt. Die Gesundheitsstationen der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern sind voll von Menschen, die an Unternährung, Erschöpfung oder Verletzungen leiden. Sie werden so gut es geht medizinisch versorgt, doch Lebensmittel und Medikamente sind knapp.

Äthiopien: Dürre sorgt für Hungersnot und Unterernährung

Auch in Äthiopien zwingen ausbleibender Regen, ausgefallene Ernten und Dürre die Menschen zur Flucht.
Auch in Äthiopien zwingen ausbleibender Regen, ausgefallene Ernten und Dürre die Menschen zur Flucht.
Das wenige Trinkwasser reicht nicht für die Eigenversorgung der Menschen und ihre Viehzucht. Weiten Teilen der Bevölkerung droht täglich der Hungertod.
Das wenige Trinkwasser reicht nicht für die Eigenversorgung der Menschen und ihre Viehzucht. Weiten Teilen der Bevölkerung droht täglich der Hungertod.

In Äthiopien leiden Millionen von Menschen an den Folgen des Wetterphänomens El Niño: Seit Monaten herrscht eine extreme Dürre. Ernten blieben aus, Brunnen und ganze Flüsse sind restlos ausgetrocknet. Besonders betroffen sind die Menschen im Osten des Landes, an der Grenze zu Somalia. Tausende Familien müssen ihre Heimat verlassen auf der Suche nach Essen und Weidegrund für die wenigen Tiere, die sie noch haben.

Don Bosco-Zentren werden zu Verteilerzentren

Don Bosco ist seit Jahrzehnten im Land. In Kindergärten, Jugend- und Ausbildungszentren, Schulen, Kliniken und Ernährungseinrichtungen hilft Don Bosco benachteiligten und am Rand der Gesellschaft stehenden Kindern und Erwachsenen.

Aktuell dienen alle Don Bosco-Zentren zur Verteilung von Nahrung – unterernährte Kinder werden mit Energiekeksen und Brei versorgt. Schulen werden mit Lebensmitteln beliefert, damit für die Schülerinnen und Schüler gekocht wird. Damit stellt Don Bosco sicher, dass die Kinder auch weiterhin den Unterricht besuchen.