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Nachfahren der Mayas in Mexiko – Verachtet und ausgegrenzt

Chiapas ist bekannt für bedeutende Maya-Ruinenstätten und gleichzeitig das ärmste Bundesland Mexikos. Ein Großteil der Bevölkerung ist Nachfahre der Mayas. Seit der Eroberung im 16. Jahrhundert werden indigene Familien unterdrückt und diskriminiert. Viele leben in Armut und ohne Zukunftsperspektive. Nur sechs von zehn Kindern schließen die Schule ab. Damit indigene Kinder und Jugendliche in Chiapas eine Chance auf Zukunft haben, baut Don Bosco eine weiterführende Schule.

Im Hochland Chiapas baut Don Bosco eine weiterführende Schule für indigene Jugendliche.
Im Hochland Chiapas baut Don Bosco eine weiterführende Schule für indigene Jugendliche.
Junge Menschen, die ohne Zukunftsperspektive sind, landen häufig auf der Straße.
Junge Menschen, die ohne Zukunftsperspektive sind, landen häufig auf der Straße.
270 indigene Mädchen und Jungen werden zukünftig in der neuen Schule unterrichtet.
270 indigene Mädchen und Jungen werden zukünftig in der neuen Schule unterrichtet.
Fast die Hälfte der Auszubildenden werden Mädchen sein.
Fast die Hälfte der Auszubildenden werden Mädchen sein.

Seit Generationen unterdrückt

Nachkomme der Mayas zu sein, gilt in Mexiko als Makel und nicht als etwas, auf das man stolz sein kann. Von jeher werden indigene Familien in San Cristobal de las Casas sowie den umliegenden Dörfern im Hochland von Chiapas ausgegrenzt, missachtet und unterdrückt. Jede zweite Familie lebt in Armut – als Landlose oder Tagelöhner.

Besonders problematisch ist die Lage für indigene Jugendliche. Viele von ihnen gehen nicht zur Schule oder brechen diese frühzeitig ab. Sie müssen ihre Familien unterstützen und körperliche Arbeit leisten. Zudem gibt es zu wenig weiterführende Schulen. Um sich aus Armut und Abhängigkeit befreien zu können, brauchen sie jedoch dringend einen Schulabschluss und eine Berufsausbildung.

Don Bosco baut eine weiterführende Schule: Lernen für ein besseres Leben

Don Bosco baut in San Cristobal de las Casas eine weiterführende Schule. Das neue Schulgebäude bekommt neun Klassenzimmer und drei Werkstätten. Dort werden bald 270 Mädchen und Jungen im Alter von 13 bis 25 Jahre  lernen und ausgebildet. Da junge indigene Mädchen und Frauen im Hochland besonders benachteiligt sind, werden mindestens vier von zehn Auszubildenden Mädchen sein.

Ganzheitliche Ausbildung indigener Mädchen und Jungen

Don Bosco setzt bei den Berufsvorbereitungs- und Ausbildungskursen auf Ganzheitlichkeit und passt die Angebote auf lokale Bedarfe an. Die Jugendlichen wählen anhand ihrer Interessen und Talente zwischen den Bereichen Tourismus und Gästebetreuung sowie Gemüse- und Tierzucht. So bleiben die jungen Menschen „am Ball“ und beenden erfolgreich ihre Ausbildung.

Die ganzheitliche Ausbildung hat immer auch die sozialen Kompetenzen im Blick und stärkt das Selbstwertgefühl indigener Jugendlicher. So werden sie zu eigenständigen Persönlichkeiten, die Armut überwinden und ihr Recht auf Selbstbestimmung in den Dörfern besser durchsetzen lernen.

Ein Schulabschluss und ein gelernter Beruf stärken die jungen Nachkommen der Mayas. Helfen Sie bei Bau und Ausstattung der neuen Schule in Mexiko!

40 Euro reichen für das notwendige Unterrichtsmaterial, damit ein Schulkind lernen kann.

60 Euro helfen dabei, einen Schülerarbeitsplatz einzurichten.

90 Euro ermöglichen den Schulbesuch eines Jugendlichen für drei Monate.