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Bangalore, Indien – Mädchenwohnheime bieten Zuflucht für obdachlose Mädchen

Schutz- und obdachlos werden viele junge Mädchen und Frauen zu Opfern von Kinderhändlern auf indischen Straßen.
Schutz- und obdachlos werden viele junge Mädchen und Frauen zu Opfern von Kinderhändlern auf indischen Straßen.
Schwester Rosy, ist eine der Don Bosco Schwestern, die den Mädchen Zuflucht gibt und sich um sie kümmert.
Schwester Rosy, ist eine der Don Bosco Schwestern, die den Mädchen Zuflucht gibt und sich um sie kümmert.
Der Platz in den Mädchenschutzhäusern reicht nicht mehr aus, ein weiteres Wohnheim muss unbedingt gebaut werden.
Der Platz in den Mädchenschutzhäusern reicht nicht mehr aus, ein weiteres Wohnheim muss unbedingt gebaut werden.

In Indien sind Mädchen und Frauen immer noch Menschen zweiter Klasse. Ihre Rechte werden ihnen oftmals ungestraft abgesprochen. Viele fliehen vor häuslicher Gewalt oder werden ausgesetzt. Andere sind zu Waisen geworden. In den indischen Großstädten landen Tausende von ihnen auf der Straße. Zuflucht finden die Mädchen und jungen Frauen in den Wohnheimen der Don Bosco Schwestern. Doch der Platz für die vielen Schutzbedürftigen reicht längst nicht mehr aus – ein neues Mädchenwohnheim muss dringend finanziert und gebaut werden.

Indien ist ein Land der Gegensätze. Hightech-Metropolen und Innovation auf der einen Seite, ein umstrittenes gesellschaftliches Wertesystem auf der anderen. Mädchen und Frauen haben auf dem Papier zwar die gleichen Rechte wie ihre Brüder und Väter. Doch die Realität sieht ganz anders aus – viele von ihnen werden stark vernachlässigt, geschlagen, ausgesetzt und missbraucht. Besonders wenn sie aus armen Familien stammen. Andere sind zu Waisen geworden und fristen ihr Dasein zwangsläufig auf der Straße.

Obdachlos, schutzlos – hoffnungslos?

Alle diese Mädchen und junge Frauen haben eines gemeinsam: Sie sind alle ohne Schutz und den Gefahren der Straße ausgesetzt. Auf der Suche nach Gelegenheitsjobs sind sie leichte Beute von Kinderhändlern, die sie zur Prostitution oder Arbeit zwingen. Ein Teufelskreis, dem sie ohne Hilfe nicht mehr entkommen. Zuflucht bei den Don Bosco Schwestern Schutz finden die Mädchen und jungen Frauen bei den Don Bosco Schwestern (FMA). Sozialarbeiterinnen auf den Straßen gewinnen das Vertrauen der verängstigten Mädchen und geben sie in die Obhut eines der Schutzhäuser der Don Bosco Schwestern. Hier angekommen, dürfen sie wieder Kind sein und spielen. Sie gehen zur Schule und unterstützen die Schwestern beim Anbau von Obst, Gemüse und Getreide – Nahrungsmittel, die zur Selbstversorgung der Mädchenwohnheime beitragen. Ein erster Schritt für ein besseres Leben fernab der Straße.

Die insgesamt vier Wohnheime in Bangalore, der drittgrößten Stadt Indiens, kommen an ihre Grenzen. Teilweise teilen sich 60 Mädchen einen 200 Quadratmeter großen Raum, in dem sie spielen, lernen und schlafen. Darum ist der Bau eines neuen Schutzhauses außerhalb von Bangalore, in Devanahalli, geplant. Weitere 30 Mädchen sollen dort leben, lernen und ein herzliches Zuhause fernab der Gefahren der Straße finden.

Helfen Sie dabei ein weiteres Wohnheim zu bauen und schenken Sie schutzlosen Mädchen in Indien damit ein neues Zuhause

Mit 30 Euro kann ein Mädchen einen Monat lang zur Schule gehen.

Mit 80 Euro kann eine Sozialarbeiterin einen Monat lang Mädchen, die auf der Straße leben, ansprechen und zu den Don Bosco Schwestern bringen.

Mit 150 Euro können kranke oder mangelernährte Mädchen im Schutzhaus einen Monat lang medizinisch versorgt werden.