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Humanitäre Krise im Südsudan – Flucht und akute Hungersnot

Im Südsudan droht die angespannte politische und wirtschaftliche Lage zu eskalieren. Die jüngsten gewaltsamen Ausschreitungen und Zerstörungen 2016 haben bereits hunderte von Menschen das Leben gekostet. Nun breiten sich die Kämpfe in die südlichen Teile des Landes aus. Tausende Menschen sind auf der Flucht. Viele finden in Einrichtungen der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern Schutz. Für ihre Versorgung läuft die Nothilfe von Don Bosco Bonn.

Update 22.02.2017: Akute Hungersnot im Südsudan

Immer mehr Menschen suchen Zuflucht auf dem Gelände der Salesianer Don Boscos in Gumbo.
Immer mehr Menschen suchen Zuflucht auf dem Gelände der Salesianer Don Boscos in Gumbo.
Die Versorgung mit Trinkwasser ist dank der funktionierenden Brunnen gesichert.
Die Versorgung mit Trinkwasser ist dank der funktionierenden Brunnen gesichert.

Der Südsudan steuert auf eine humanitäre Katastrophe zu: Die Bevölkerung des Landes ist massiv von einer akuten Hungersnot bedroht. Mit dem erneuten Ausbruch der Gewalt zwischen Regierungstruppen und der Opposition herrschen weiterhin bürgerkriegsähnliche Zustände.

Flucht und Hunger im Südsudan

Alarmierende Nachrichten aus dem Südsudan: Laut Schätzungen der UN sind 100.000 Menschen akut vom Hungertod bedroht. Die örtliche Infrastruktur ist zusammengebrochen. Straßen und wichtige Versorgungswege sind zerstört oder blockiert. Waren können weder produziert noch sicher transportiert werden. Die Preise für Grundnahrungsmittel sind extrem hoch. Die Lebenshaltungskosten vervielfachten sich um mehr als 830 Prozent!

Es gibt kaum noch überlebensnotwendige Medikamente: Es gibt zu wenige, sie sind überteuert und oft von schlechter Qualität – lebensbedrohlich für die Menschen, die dringend auf sie angewiesen sind. Die medizinische Versorgung ist zusammengebrochen. 

Don Bosco leistet ganzheitliche Nothilfe

Bereits seit den Ausschreitungen im Sommer 2016 organisiert Don Bosco ein Nothilfeprogramm im Südsudan. In Gumbo haben die Salesianer Don Boscos rund 2.500 Frauen und Kinder aufgenommen. Mit Unterstützung von Don Bosco Mondo erhalten sie regelmäßige Lebensmittelpakete, genauso wie 300 besonders bedürftige Menschen aus den umliegenden Dörfern. Einmal pro Tag bekommen Schulkinder eine warme Mahlzeit und neben dem Unterricht werden Gesundheits- und Hygieneschulungen durchgeführt. Die Gesundheitsstationen der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern sind voll von Menschen, die an Unternährung, Erschöpfung oder Verletzungen leiden. Sie werden so gut es geht medizinisch versorgt, doch es fehlt an allen Ecken und Enden.

 

Unterstützen Sie die Grundversorgung der Menschen im Südsudan mit lebenswichtigen Nahrungsmitteln und Medikamenten. Helfen Sie jetzt!

Update 12.01.2017: Plünderung und Evakuierung in Morobo

Während Morobo aufgrund der kritischen Sicherheitslage fast menschenleer ist, hat sich die Zahl der Familien in Gumbo erhöht.
Während Morobo aufgrund der kritischen Sicherheitslage fast menschenleer ist, hat sich die Zahl der Familien in Gumbo erhöht.
Die Familien werden mit dem Nötigsten versorgt – doch für mehr Familien wird auch mehr Hilfe notwendig!
Die Familien werden mit dem Nötigsten versorgt – doch für mehr Familien wird auch mehr Hilfe notwendig!

Über den Jahreswechsel hat sich die Lage im Südsudan nochmal dramatisch verschlechtert – besonders in Morobo ist die Lebenssituation für die Menschen unerträglich.

Morobo: Einwohner fliehen, Soldaten plündern Kirchen und Schulen

In Morobo, der Gemeinde ganz im Süden des Landes, ist die Sicherheitslage katastrophal. Hier wüten Rebellentruppen und auch Regierungssoldaten. Aus Angst vor Raub, Gewalt und Tod sind die meisten Einwohner geflohen – die Stadt ist fast menschenleer. Die meisten Gemeindemitglieder der Salesianer Don Boscos sind bereits im letzten Jahr über die Grenze nach Uganda und in die Demokratische Republik Kongo geflohen. Aufgrund des hohen Sicherheitsrisikos wurden auch die Salesianer Don Boscos evakuiert. Alle sind wohlauf.

Augenzeugen berichten von Plünderungen - durch Rebellen ebenso wie durch Regierungssoldaten. Teilweise werden auch Gebäude für den Eigenbedarf in Beschlag genommen. In Kirchen, Schulen und Häusern werden Wellbleche, Computer und weitere Wertgegenstände entwendet. Davon ist auch die Kirche der Salesianer Don Boscos betroffen.

Mehr geflüchtete Familien in Gumbo

In den letzten Wochen haben weitere Familien aus den unsicheren Gegenden des Südsudans auf dem Gelände der Salesianer Don Boscos in Gumbo Zuflucht gesucht. Die Zahl der Familien ist damit auf 360 gestiegen. Don Bosco Bonn unterstützt monatliche Lebensmittelverteilungen und Schulspeisungen finanziell. Die Mittel reichen aber nur um zwei Drittel der Familien zu unterstützen. Helfen Sie dabei, die Menschen in Gumbo mit dem Nötigsten zu versorgen!

 

Helfen Sie den Menschen im Südsudan und spenden Sie jetzt!

Update 21.12.2016: Weitere 115.000 Euro für die Nothilfe überwiesen

Noch immer können die Menschen nicht in ihre Dörfer zurück.
Noch immer können die Menschen nicht in ihre Dörfer zurück.
1.100 Kinder erhalten seit September eine Mahlzeit täglich.
1.100 Kinder erhalten seit September eine Mahlzeit täglich.

Don Bosco Bonn hat insgesamt weitere 115.000 Euro für die akute Nothilfe im Südsudan überwiesen.

Unveränderte Lage in Gumbo

Die Zahl der Menschen, die in Gumbo Zuflucht gesucht haben, hat sich in den letzten Monaten nicht verändert. Die Familien können immer noch nicht in ihre Dörfer zurückkehren: Die Angst vor Gewalttaten ist zu groß. Zudem sind ihre Häuser und Felder komplett zerstört, sodass sich die Menschen nicht selbst versorgen können. Sie brauchen weiterhin Unterstützung und Versorgung mit dem Notwendigsten

Koordinierte Nothilfe

Die Nothilfe im Südsudan ist eine Herausforderung, die die Salesianer Don Boscos mit der Unterstützung aus Bonn koordiniert angehen. Alle Begünstigten werden zunächst registriert, dann Lebensmittel beschafft und auf das Gelände der Salesianer Don Boscos gebracht. Rund 1.700 Menschen erhalten aktuell drei Monatsrationen aus diesen Beständen. Darunter sind 1.400 Menschen, die auf der Flucht im eigenen Land sind. Die Salesianer Don Boscos versorgen außerdem ca. 300 Menschen aus dem Ort mit.

Seit September 2016 erhalten zudem 1.100 Schulkinder täglich eine Mahlzeit und bekommen Schulmaterialien.

Akute Verschlechterung in Morobo

Erschütternd ist die Lage in Morobo. Die Gemeinde ganz im Süden des Landes ist fast komplett von der Versorgung abgeschnitten. Die Zugangsstraße ist nicht mehr passierbar, es kommt immer wieder zu Angriffen. Die Salesianer Don Boscos vor Ort können teilweise nicht mehr tun, als mit den Menschen zu beten und an ihrer Seite zu sein, alle Schulen sind geschlossen. Kurzfristig mussten auch sie sich nun vor den Kämpfen in Sicherheit bringen.  

Über 90 Prozent der Bevölkerung ist in das Flüchtlingslager Bidi Bidi in Arua, Uganda geflohen. Am dringendsten benötigt werden Lebensmittel und Medikamente – die Menschen stehen vor dem Nichts. Ihre Heimat ist zerstört, die Infrastruktur lahmgelegt, die Männer getrennt von den Familien oder tot. Helfen Sie!

Update 19.11.2016: Nothilfe für Binnenvertriebene läuft an

1.400 Frauen und Kinder leben weiterhin auf dem Gelände der Salesianer Don Boscos und sind dringend auf Nothilfe angewiesen.
1.400 Frauen und Kinder leben weiterhin auf dem Gelände der Salesianer Don Boscos und sind dringend auf Nothilfe angewiesen.
Die Weiterführung des Schulunterrichts mit einer Mahlzeit täglich gibt den vertriebenen Kindern ein Stück Alltag zurück.
Die Weiterführung des Schulunterrichts mit einer Mahlzeit täglich gibt den vertriebenen Kindern ein Stück Alltag zurück.

Nach den jüngsten gewaltsamen Ausschreitungen und Kämpfen rund um die südsudanesische Hauptstadt Juba, sind tausende Menschen im Juli 2016 vor den Bombardierungen und Zerstörungen geflohen. Rund 15.000 Menschen fanden auf dem Gelände der Salesianer Don Boscos in Gumbo Schutz und Zuflucht. Die meisten von ihnen sind mittlerweile wieder in ihre Dörfer zurückgekehrt.

Nothilfe für 1.400 Frauen und Kinder

1.400 Frauen und Kinder, rund 300 Familien, können nicht mehr zurückkehren. Sie haben alles verloren und leben notdürftig auf dem Gelände in Hütten aus Plastikplanen und Bambus. Für ihre täglichen Bedürfnisse - Lebensmittel, Wasser, Unterkunft, medizinische Versorgung und Schulbildung - sind sie vollkommen auf die Salesianer Don Boscos vor Ort angewiesen.

Don Bosco Bonn leistet ab sofort Nothilfe für die Frauen und Kinder im Umfang von 50.000 Euro. Mit Lebensmittellieferungen bestehend aus Maismehl, Bohnen, Öl, Zucker und Salz können sie sich selbstständig Mahlzeiten kochen.

Schulspeisungen halten den Unterricht im Camp aufrecht und schaffen Zukunftsperspektiven

Im Camp bieten die Salesianer Don Boscos Schulunterricht an. Doch auf leeren Magen lernt es sich nicht gut. Deshalb umfasst eine weitere Nothilfemaßnahme die Bereitstellung von einer Schulspeisung pro Tag und wichtigen Schulmaterialien für rund 1.100 Schulkinder. Ein Anreiz den Schulunterricht zu besuchen und gleichzeitig eine Entlastung für die Familien.

Davon profitieren nicht nur die neu angekommenen, sondern auch die schon länger in Gumbo und Umgebung lebenden Kinder. Damit ist der tägliche Schulbesuch für alle gleichermaßen gesichert - trotz Vertreibung können sie ihre Ausbildung fortsetzen und hoffentlich ein Stück Normalität und Alltag zurückerlangen.

Aktuell klärt Don Bosco Mondo die Lieferung von wichtigen Medikamenten und medizinischem Verbrauchsmaterial für die Gesundheitsstation im Camp ab.

Update 24.08.2016: Kämpfe weiten sich in den Süden des Landes aus, viele fliehen in die Nachbarstaaten

Viele bringen ihr Hab und Gut bei Don Bosco unter.
Viele bringen ihr Hab und Gut bei Don Bosco unter.
Gewalt zwingt die Menschen zur Flucht in eine ungewisse Zukunft.
Gewalt zwingt die Menschen zur Flucht in eine ungewisse Zukunft.

Die gewaltsamen Unruhen im Südsudan sind bis in die südlichsten Gebiete des Landes vorgedrungen. Hier leben die Menschen in ärmlichen Verhältnissen und hauptsächlich von der Landwirtschaft. Das friedvolle Miteinander ist seit ein paar Wochen stark bedroht. Die Angst vor Gewalt, Raub und Plünderung ihrer Häuser ist groß. Einige fliehen vor den Rebellen in die benachbarten Staaten Uganda oder in die Demokratische Republik Kongo. Viele von ihnen haben kein Geld, um ihr Hab und Gut mitzunehmen. In der dortigen Kirche der Salesianer Don Boscos können sie ihre Sachen sicher unterbringen. Für die Flucht nehmen sie notgedrungen nur das mit, was sie tragen können.

Mehr Hilfe erforderlich

Die Lage im gesamten Land bleibt instabil. Die Salesianer Don Boscos sind weiterhin auf Unterstützung und Spenden für die Bevölkerung angewiesen - für überlebenswichtige Lebensmittel, medizinische und hygienische Grundversorgung, Unterkunft, Kleidung und vieles mehr.

Update 29.07.2016: Kämpfe dauern an, über 7.000 Menschen finden bei Don Bosco Zuflucht

Erneute Gewalt im Südsudan, die Menschen sind verunsichert.
Die Verunsicherung anlässlich der neuen Gewaltausbrüche ist groß in der Bevölkerung.

Die Lage im Südsudan wird immer gefährlicher. Genauere Informationen zur aktuellen Situation in und rund um die Hauptstadt Juba gibt es kaum - das sorgt zusätzlich für Verunsicherung in der Bevölkerung. Eine kurzzeitige Waffenruhe ließ die Menschen aufatmen und hoffen. Jetzt brach erneut Gewalt aus und hält seitdem in Juba und der Grenzstadt Wau an. Die Rufe nach mehr Engagement der internationalen Gemeinschaft werden immer lauter.

Don Bosco siedelt geflüchtete Menschen um

Die Salesianer Don Boscos haben alle in Obhut genommenen Menschen der Don Bosco Schule in ein für die aktuellen Bedürfnisse der Menschen passendes Camp umgesiedelt. Darunter sind die meisten von ihnen Frauen mit kleinen Kindern oder ganze Familien. Über 250 neue Familien sind nochmals hinzugekommen. Über 7.000 geflüchtete Menschen finden aktuell Zuflucht bei Don Bosco und werden mit Nahrung und weiteren Hilfsmitteln versorgt.

Die gewaltsamen Ausschreitungen im ganzen Land zwingen tausende Menschen zur Flucht, vor allem Frauen und Kinder.
Die gewaltsamen Ausschreitungen im ganzen Land zwingen tausende Menschen zur Flucht, vor allem Frauen und Kinder.
Mit den wenigen Habseligkeiten, die ihnen noch bleiben, versuchen die Menschen die Hauptstadt Juba, dem Zentrum der Konflikte, zu verlassen.
Mit den wenigen Habseligkeiten, die ihnen noch bleiben, versuchen die Menschen die Hauptstadt Juba, dem Zentrum der Konflikte, zu verlassen.
Dem Südsudan droht eine weitreichende humanitäre Krise. Es mangelt an allem: Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln uvm.
Dem Südsudan droht eine weitreichende humanitäre Krise. Es mangelt an allem: Lebensmitteln, Trinkwasser, Hygieneartikeln uvm.
Bei Don Bosco hoffen sie auf Obdach und mehr Sicherheit als im Rest des Landes.
Bei Don Bosco hoffen sie auf Obdach und mehr Sicherheit als im Rest des Landes.

Seit Tagen toben erneut gewaltsame Ausschreitungen und andauernde Feuergefechte zwischen den politischen Lagern der Anhänger des Präsidenten Salva Kiir und dem entlassenen Vizepräsidenten Riek Machar. Ausgerechnet rund um den fünften Unabhängigkeitstag der noch jungen südsudanesischen Republik verschlimmerten sich die politischen Unruhen. Überall wird gekämpft und geschossen. Tausende Menschen fliehen vor den erbitterten Kämpfen, darunter vor allem Frauen und Kinder.

Zuflucht bei Don Bosco im ganzen Land

Mehr als 3.000 der Flüchtenden haben bisher in der Pfarrei der Salesianer Don Boscos und in den Schulen der Don Bosco Schwestern in Wau Zuflucht gefunden. Nach kilometerlangen Fußmärschen sind die Frauen mit ihren Kindern erschöpft, die meisten der Kinder sind noch keine zehn Jahre alt. Sie bangen trotz Flucht und Obdach um ihr Leben. Immer wieder kommt es zu Tumulten und Gewaltausschreitungen – allein in Wau sind bereits 400 Zivilisten ums Leben gekommen.
15.000 Geflüchtete fürchteten gestern in Juba um ihr Leben: Schwere Feuergefechte fanden direkt um die Gemeinden, in die sie geflohen waren, herum statt.  „Es war unvorstellbar, wie der blanke Überlebensinstinkt und die pure Angst die Menschen zur überstürzten Flucht in die Kirche und Schule antrieben. Sie packten ihre Familien und was greifbar war und rannten los.“, schildert Father Shyjan SDB.

Die Versorgung gerät an ihre Grenzen

„Wir wollen den Menschen helfen, aber es ist sehr schwierig. Wir wollen Frieden, sehen hier aber nur Tod und Zerstörung“, so die traurige Nachricht der Salesianer Don Boscos vor Ort. Die Kapazitäten der Ordensgemeinschaft vor Ort sind bereits jetzt ausgelastet. Der Lebensmittelvorrat zur Versorgung aller Geflüchteten neigt sich rasch dem Ende zu und droht weiteres Leid zu produzieren. Neue Lebensmittel können durch Straßensperren, den geschlossenen Flughafen und die militärisch kontrollierte, abgeriegelte Grenze zu Uganda kaum beschafft werden. Dringend benötigte Hilfe wird fast unmöglich und stürzt das Land in eine schwerwiegende humanitäre Krise.

Südsudan – ein Land, das nicht zur Ruhe kommt

Nach jahrelangen Kämpfen hat der Südsudan erst 2011 seine Unabhängigkeit erklärt. Die junge Republik setzte große Hoffnungen in die Demokratie und den lang ersehnten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wiederaufbau. Der jahrelange Bürgerkrieg zerstörte einen Großteil der südsudanesischen Infrastruktur, der Landwirtschaft und hinterließ viel verbrannte Erde. Don Bosco Mondo unterstützt den (Wieder-)Aufbau gemeinsam mit den Salesianern Don Boscos und den Don Bosco Schwestern mit schulischen Angeboten und Berufsbildungszentren. Doch das Land kommt schlichtweg nicht zur Ruhe.

Bereits 2013 brach der Konflikt zwischen den beiden verfeindeten Lagern der Anhänger des Präsidenten Salva Kiir und dem entlassenen Vizepräsidenten Riek Machar aus. Kiir gehört zur Volksgruppe der Dinka, Machar ist Nuer. Es ist nicht abzusehen, ob und wann sich die Situation im Land wieder normalisiert, „Normalität ist zu einem sehr abstrakten Begriff hier geworden“, meint Pater Paul Antimi SDB.

Helfen Sie den Menschen im Südsudan und spenden Sie jetzt!