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Nachhaltig Chancen geben – Life Choices in den Townships von Kapstadt

1994 endete offiziell die Apartheid in Südafrika. Die Hoffnungen auf einen gesellschaftlichen Umbruch waren groß. Doch noch immer leben mehr als zwei Drittel der Bevölkerung Kapstadts in den Townships, den Elendsvierteln am Rande der Metropole. Sie sind Sinnbild von Armut, Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Don Bosco unterstützt das Programm Life Choices, das die Rechte von Jugendlichen aus den Armenvierteln stärkt. Jetzt soll es ausgeweitet werden.

Die Townships Kapstadts sind geprägt von Armut und Perspektivlosigkeit.
Die Townships Kapstadts sind geprägt von Armut und Perspektivlosigkeit.
Life Choices gibt den Jugendlichen wieder Mut und Selbstvertrauen.
Life Choices gibt den Jugendlichen wieder Mut und Selbstvertrauen.
Schule nachholen, sich selbst und andere schätzen lernen – das ist Life Choices. Foto: Marinda Louw
Schule nachholen, sich selbst und andere schätzen lernen – das ist Life Choices. Foto: Marinda Louw

Ende der Apartheid…

1990 markieren die Worte des damaligen Präsidenten Frederik Willem de Klerk einen historischen Wendepunkt in Südafrika: In einer öffentlichen Ansprache kündigt er die Freilassung Nelson Mandelas an, der 1994 schließlich der erste schwarze Präsident Südafrikas wird. Das Ende der Apartheid scheint eingeläutet.

… Ende der sozialen Ungerechtigkeit?

Bis Anfang der 1990er Jahre verbannte die südafrikanische Regierung alle Schwarzen in die Townships Kapstadts, die bis zu 20 Kilometer außerhalb des schicken, europäisch geprägten Stadtzentrums liegen. Nur als billige Arbeitskräfte für die weiße Bevölkerungsminderheit verließen sie ihr Wohngebiet.

Noch heute ist die damit verbundene jahrzehntelange Gewalt und Unterdrückung der nicht-„weißen“ Bevölkerungsgruppe tief in den Köpfen der Menschen verankert. Immer noch leben zwei Drittel der Menschen in den Townships. Armut und Arbeitslosigkeit sind überdurchschnittlich hoch. Nur jeder zweite findet Arbeit.

Die Hälfte der Kinder und Jugendlichen bricht die Schule ab. Räumliche Enge – oft wohnen sieben- oder achtköpfige Familien in ein bis zwei Zimmern – und Alkoholmissbrauch lassen den Frust schnell in Gewalt umschlagen.

Raus aus Armut und Hoffnungslosigkeit

Genau da setzt Don Bosco mit Life Choices an. Das Projekt unterstützt 11- bis 19-jährige Mädchen und Jungen und vermittelt ihnen, dass sie etwas ändern können. Ihre Talente und Fähigkeiten werden erkannt und teilweise bis zum Studium gefördert. Sie bekommen ihre Chance, versäumten Unterricht nachzuholen und wieder hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

Darüber hinaus stärkt Don Bosco ihr Selbstbewusstsein. Insbesondere die Mädchen lernen, sich gegen Gewalt und Vergewaltigung zu wehren. Ziel ist es, die jungen Menschen für ein besseres und eigenverantwortliches Leben fit zu machen.

Ein neues Zuhause für die Zukunft

Mit Life Choices erreicht Don Bosco jährlich über 10.000 Jugendliche. Damit noch mehr junge Menschen nachhaltig unterstützt werden, braucht es neue und größere Räume. Auch sollen in Zukunft alle Kurse unter einem Dach stattfinden. Ein Haus ist bereits gefunden, das Gebäude muss jedoch umgebaut und mit Möbeln und notwendiger Technik ausgestattet werden. Fast 1.300 Quadratmeter stehen so nach dem Umbau für junge Menschen bereit und ebnen ihnen einen Weg aus ihrer Perspektivlosigkeit.

Schul- und Ausbildung sind für junge Menschen in Südafrika die einzige Chance, aus den Brennpunkten der Townships und der Armut zu entkommen. Unterstützen Sie den Umbau und die Ausstattung des neuen Life Choices Zentrums in Kapstadt!

35 Euro tragen dazu bei, Unterrichtsmaterial wie Bücher anzuschaffen.

60 Euro helfen, einen Klassenraum mit Tischen und Stühlen auszustatten.

85 Euro sind ein wichtiger Beitrag, um das Dach des Zentrums neu decken zu können.