Ostafrika leidet unter Dürre, Krieg und Hungersnot

Don Bosco gibt Hoffnung zwischen Dürre und Krieg

Hier hilft Don Bosco in Ostafrika.

 

 

 

Mehrere Millionen Ostafrikaner aus dem Südsudan, Kenia und Äthiopien fliehen vor Krieg, Dürre und Hungersnot. Die Vereinten Nationen schätzen, dass etwa 23 Millionen Menschen von Durst und Hunger bedroht sind. Die traurige oberste Priorität seit Jahrzehnten, in denen Don Bosco in der Region tätig ist, ist die Nothilfe in Form von Lebensmittelausgaben, Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Die Salesianer Don Boscos und die Don Bosco Schwestern schenken darüber hinaus Hoffnung durch nachhaltige Hilfe. Sie organisieren Schulspeisungen und Unterricht und geben den Jüngsten eine Prise Normalität zurück. Sie bilden Jugendliche in gefragten Berufen aus, bieten Hygieneschulungen und Impfaktionen durch. Für eine starke neue Generation mit Zukunft.

Bürgerkrieg im Südsudan

Es sind vor allem Frauen und Kinder, die Schutz und Unterstützung brauchen.

Flucht und Vertreibung aus der Hölle

 

Seit 2016 läuft die Nothilfe im Südsudan. Der junge Staat ist seit 2011 unabhängig. Seit 2013 tobt hier ein blutiger Bürgerkrieg um Macht, Land und Öl. 2,1 Millionen Binnenflüchtlinge irren schutzsuchend durchs Land, 1,5 Millionen wollen ihre Heimat ganz verlassen. Es herrscht Hungersnot. Im Süden des Landes, in Gumbo bei Juba, verteilen die Salesianer Don Boscos Lebensmittel an 3.100 Binnenflüchtlinge und auch an die lokale Bevölkerung. 1.600 Schulkinder bekommen dort täglich eine Portion Maisbrei, der sie stärkt, und Unterricht, der sie ablenkt und für die Zukunft rüstet. In vier Gesundheitszentren und Krankenhäusern versorgen die Don Bosco Schwestern mangelernährte Kinder, Schwangere, Mütter und Babys. Während andere Häuser längst geschlossen haben, trotzen die Ordensfrauen allen Gefahren und helfen unermüdlich weiter. Insgesamt erreichen wir so 36.000 Menschen.

Äthiopien - Dürre sorgt für Hungersnot und Unterernährung

Für Trinkwasser müssen die Menschen bis zu 10 Kilometer zu Fuß zurücklegen.

Das Klimaphänomen El Niño sorgt in Äthiopien für die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten. Tausende Familien müssen ihre Heimat verlassen auf der Suche nach Essen und Weidegrund für die wenigen Tiere, die sie noch haben. Das Vieh verdurstet, die Äcker sind unfruchtbar, Millionen Kinder sind vom Hungertod bedroht.
Don Bosco ist seit Jahrzehnten im Land. In Kindergärten, Jugend- und Ausbildungszentren, Schulen und Kliniken hilft Don Bosco benachteiligten und am Rand der Gesellschaft stehenden Kindern und Erwachsenen. Aktuell dienen alle Don Bosco Zentren zur Verteilung von Nahrung – unterernährte Kinder werden mit Energiekeksen und Brei versorgt. Schulen werden mit Lebensmitteln unterstützt, damit für die Schülerinnen und Schüler gekocht wird. So werden die Familien im täglichen Überlebenskampf entlastet und den Kinder Unterricht ermöglicht.

Kenia: Ohne Wasser ist kein Leben möglich

Die Tore des Berufsbildungszentrums stehen allen offen: Damit die jungen Menschen eine sinnvolle Beschäftigung und eine Perspektive für die Zukunft haben.

In Kenia hat die Regierung den Notstand ausgerufen. 2,4 Millionen Menschen brauchen dringend Hilfe. Besonders im ohnehin trockenen Norden des Landes spitzt sich die Lage für die Menschen zu.
In Korr, in der Region Marsabit, hat es schon lange nicht mehr geregnet. Hier leiden vor allem die Frauen und Kinder unter den Folgen der extremen Trockenheit. Ernteausfälle und verendetes Vieh berauben sie ihrer Lebensgrundlage. Für Trinkwasser müssen viele von ihnen täglich 10 Kilometer zu Fuß zurücklegen.

Die Menschen hier benötigen dringend Nahrungsmittel und Zugang zu sauberem Trinkwasser. Seit Anfang April 2017 hilft Don Bosco gemeinsam mit den Salesianern Don Boscos vor Ort und verteilt Lebensmittelpakete mit Mais, Bohnen und Öl an rund 4.800 Familien. So können sie sich zeitweise wieder selbst versorgen. Darüber hinaus werden Wasserpumpen und große Wassertanks aufgebaut.

In der trockenen Halbwüste Turkana im Norden des Landes liegt eines der größten Flüchtlingslager der Welt. Es heißt Kakuma, das bedeutet „Nirgendwo“. Dort hausen zurzeit fast 190.000 Menschen aus den angrenzenden Krisengebieten. Die Hälfte von ihnen ist jünger als 17 Jahre. Seit 2003 unterstützt Don Bosco diese Jugendlichen und bietet Berufskurse in Elektrik, Kfz-Mechanik, Schneidern und Schreinern an. Die jungen Menschen haben so eine sinnvolle Beschäftigung und eine Perspektive für die Zukunft. Aktuell werden 4.000 Mädchen und Jungen ausgebildet. Lesen Sie hier mehr zur Beruflichen Bildung in Kakuma!

Ein Video der Salesianer Don Boscos "I WAS HUNGRY, YOU GAVE ME TO EAT" zeigt, wie die extreme Dürre den Menschen in Kenia zusetzt. Vor allem Kinder, Frauen und ältere Menschen sind akut bedroht und brauchen dringend unsere Unterstützung!

Gerne geben wir Ihnen weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten und Projekten!

Andrea Schorn und Christin Suhr


Telefon: 0228-5396545
E-Mail: info[at]don-bosco-mondo.de

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