Mädchenförderung in Guatemala

Talita Kumi schenkt indigenen Frauen und Mädchen schulische und landwirtschaftliche Bildung, Selbstvertrauen und Entwicklungspotenzial.

Wissen, Bewusstsein und Selbstbewusstsein für indigene Mädchen

Frauen haben in dem bevölkerungsreichsten Staat in Zentralamerika traditionell keine große Lobby, kein öffentliches Ansehen. Vor allem indigene Frauen aus ländlichen, mäßig entwickelten Regionen leiden unter dem „Machismo“, der sie aufgrund von Geschlecht und Herkunft diskriminiert. Mehr als Grundschulbildung ist für ihre Rolle als Hausfrau und Mutter nicht vorgesehen. Don Bosco Mondo unterstützt die Bemühungen der Salesianer Don Boscos vor Ort, die sich seit Jahrzehnten für benachteiligte junge Menschen in Guatemala engagieren. Mädchen und Frauen können mittels Bildung, Wissen und Selbstbewusstsein aus der traditionellen Rolle ausbrechen und den sozialen sowie wirtschaftlichen Wandel vorantreiben. Im Kampf gegen Armut sind starke, gut ausgebildete Frauen in Guatemala unentbehrlich.

Hochmotiviert und mit viel Spaß bei der Sache: die Mädchen bei Talita Kumi

Haben gemeinsam schon viel geschafft: ein Jahrgang von Schülerinnen bei Talita Kumi

Mädchen, steh auf!

„Talita Kumi“ ist ein Schlüsselwort für die Emanzipation und Zukunft von Mädchen in Guatemala geworden. Der Name des Programms bedeutet „Mädchen, steh auf!“. Im Norden des Landes führen Pater Jorge SDB und die „Schwestern von der Auferstehung“ eine Schule mit Internat für Indigena-Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren. Hier erhalten sie eine formale Schul- und landwirtschaftliche Ausbildung, die auf ihre Lebensumstände und Bedürfnisse im Hochland von Alta Verapaz abgestimmt ist. Zum Internat, in dem aktuell 250 Jugendliche wohnen und lernen, gehört ein landwirtschaftlicher Betrieb zur Selbstversorgung. Im Anschluss an die dreijährige, staatlich anerkannte Ausbildung kehren die jungen Frauen mit großem Wissen, ökologischem Bewusstsein und neuem Selbstbewusstsein in ihre Dörfer zurück. Sie bringen wichtiges Knowhow über Ackerbau, Viehzucht, Ernährung, Hygiene und Familienplanung mit. Sie kommen heim mit sozialer Kompetenz und neuen Zukunftsperspektiven.

Mit Ihrer Spende entwickelt sich Zukunft wie von selbst

Seit über 80 Jahren engagieren sich die Salesianer Don Boscos für die indigene Landbevölkerung im Norden Guatemalas. Die Situation hier im Norden ist typisch für das ganze Land. Die Menschen hier leben als Kleinbauern unter schwierigen Bedingungen und in Armut. Der Anbau von Kaffee, Mais und Kardamom zum Verkauf ist mühsam und wenig ertragreich. Die nächste große Stadt ist weit weg, es fehlt an Wasser und Strom, ausgewogener Ernährung, schulischer Weiterbildung und medizinischer Versorgung. Viele hier sprechen nicht die Amtssprache Spanisch, sondern nur Q‘eqchi‘, eine der 22 alten Mayasprachen. All das konserviert Armut und bremst das Entwicklungspotenzial der Dörfer.

Don Bosco Mondo unterstützt deshalb Pater Jorge SDB und seine Mitstreiter bei ihren Initiativen zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Zukunftssicherung. Dazu gehören neben dem Projekt Talita Kumi der tägliche Basisunterricht für rund 500 Kinder, Aufklärungskampagnen und Bildungsprogramme in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium, genauso wie der Bau von Zisternen, die zur Bewässerung der Nutzpflanzen und für die Viehzucht dringend erforderlich sind.

Aufklärungskampagnen sorgen für verbesserte Gesundheitsvor- und fürsorge in Guatemala.

Aus schüchternen Mädchen werden durch Bildung und Ausbildung starke Frauen.

Die Mädchen und jungen Frauen nehmen wichtige Kenntnisse mit zurück in ihre Dörfer.

Gerne geben wir Ihnen weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten und Projekten!

Andrea Schorn und Christin Suhr


Telefon: 0228-5396545
E-Mail: info[at]don-bosco-mondo.de

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