Ja, ich spende Euro

einmalig monatlich

Don Bosco Mondo e.V.
Pax-Bank
Konto 30 40 50 60 70
BLZ 370 601 93
IBAN DE10370601933040506070
BIC GENODED1PAX

„Collaborate or Die“ – Unterschiedliche Wege für Netzwerke der Beruflichen Bildung

Ein gutes Beispiel dafür, dass Netzwerke eine verknüpfte Vielfalt mit vielfältigen Verknüpfungen sind: Oliver Haas, Leiter des Sektorvorhabens Berufliche Bildung bei der GIZ in der Diskussion mit Pater Clemens Schliermann SDB, Missionsprokurator Don Bosco Mission Bonn.
Ein gutes Beispiel dafür, dass Netzwerke eine verknüpfte Vielfalt mit vielfältigen Verknüpfungen sind: Oliver Haas, Leiter des Sektorvorhabens Berufliche Bildung bei der GIZ in der Diskussion mit Pater Clemens Schliermann SDB, Missionsprokurator Don Bosco Mission Bonn.
Dr. Leah Samson im Workshop zu dem Netzwerk auf den Philippinen.
Dr. Leah Samson im Workshop zu dem Netzwerk auf den Philippinen.
Sieglinde Schmitz stellt das Jugendhilfezentrum Helenenberg vor.
Sieglinde Schmitz stellt das Jugendhilfezentrum Helenenberg vor.
Debatte zum Thema NGO vs. Establishment.
Debatte zum Thema NGO vs. Establishment.

Was zeichnet ein gutes Netzwerk zur beruflichen Bildung aus? Welche Kriterien, Strukturen und Rahmenbedingungen sind für erfolgreiches Netzwerken förderlich? Welche Hindernisse oder Grenzen können Misserfolge auslösen? Diesen Kernfragen gingen rund 80 Teilnehmer aus nationalen und internationalen Unternehmen, Organisationen, Verbänden und Institutionen nach. 

Netzwerke – verknüpfte Vielfalt mit vielfältigen Verknüpfungen

Oliver Haas, Leiter des Sektorvorhabens Berufliche Bildung bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), fasste Netzwerke(n) in seinem Impulsreferat mit „collaborate or die“ zusammen. Streng hierarchische Strukturen sind im Wandel, vielfältige Formen der Kommunikation und des Austausches erfordern mehr Flexibilität – eröffnen (aber auch) neue Wege. Anschaulich erläuterte er Risiken und Möglichkeiten von Netzwerken in einer digitalen Welt und schlug den Bogen zur Entwicklungszusammenarbeit. Denn auch die Entwicklungsziele bestehen nicht aus voneinander unabhängigen Bausteinen, sondern funktionieren vernetzt und bedingen einander.  „Die Ziele für nachhaltige Entwicklung, die SDGs, sind Netzwerkziele und deshalb muss berufliche Bildung auch ein Ziel aller SDGs sein.“, so Oliver Haas. 

Netzwerken (er)leben

Die Veranstaltung auf dem Don Bosco Campus gab genügend Raum, netzwerken zu (er)leben. Neben den fachlichen Impulsen am Vormittag tauschten sich die Teilnehmer untereinander aus und kamen ins Gespräch. Die Arbeit in den Workshops unterstrich die einführenden Worte von Oliver Haas: Unterschiedliche Ansätze, Akteure und Rahmenbedingungen können erfolgreich unter einen Hut gebracht werden, wenn gemeinsame Ziele definiert und die Beziehungen zueinander belastbar sind. Das zeigten auch die Praxisbeispiele aus den Philippinen und Deutschland. 

Fachleute für noch mehr Expertise

Während der Veranstaltung stellten Christian Osterhaus, Geschäftsführer von Don Bosco Mondo, und Martin Wilde, Vorstand, den neu gebildeten Fachbeirat Berufliche Bildung vor. Die dort versammelten Mitglieder aus Unternehmen, Hochschulen und Fachorganisationen werden den Verein in Zukunft fachlich und strategisch beraten. Auch bei der operativen Umsetzung der Organisationsziele und der Vernetzung mit verschiedenen Stakeholdern der beruflichen Bildung begleiten sie Don Bosco Mondo.„Wir freuen uns, in diesem neuen Gremium erfahrene Fachleute vereint zu wis-sen, die uns in unserer inhaltlichen Entwicklung und in der Advocacy Arbeit für berufliche Bildung unterstützen“, dankte Christian Osterhaus den anwesenden Mitgliedern des Fachbeirats, der sich im Mai offiziell konstituieren wird. 

Ein Blick ins Programm

Missionsprokurator Pater Clemens Schliermann SDB eröffnet mit einem Impuls zum Josefstag. Es kommt zur Vorstellung des Fachbeirats zur Beruflichen Bildung bei Don Bosco Mondo durch Christian Osterhaus, Geschäftsführer und Martin Wilde, Vorstand Don Bosco Mondo e.V.

Oliver Haas von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit gibt mit seinem Impulsreferat "Netzwerke(n) für Berufliche Bildung" Input für die anschließende Diksussion.  

Workshops 

1) Ein Netzwerk entsteht: Beispiel Philippinen
Mit: Fr. Edwin Ulanday SDB, Dr. Leah Samson und Sebastian Schuster / Hans-Jürgen Dörrich

2) Netzwerke(n) in Deutschland: Bedeutung und Herausforderungen
Mit: Sieglinde Schmitz, Gesamtleiterin Jugendhilfezentrum Don Bosco Helenenberg und Roland Strux

3) Vernetzung heterogener Akteure: Establishment vs. NGO
Mit: Dr. Stephan Kunz (Ki-AG), Steffen Gunnar Bayer (DIHK) und Dr. Susanne Franke 

Hier können Sie einen Blick in das Programm werfen!