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Brasilien-Kampagne 2014: „1000 Bälle für Brasilien".

Im Rahmen der Weltmeisterschaft hat Don Bosco Mondo die Spenden- und Mitmachkampagne „1.000 Bälle für Brasilien“ ins Leben gerufen. Die Mitmach- und Spenden-Kampagne rief einen jeden dazu auf, seine Fußballbegeisterung mit Engagement zu verknüpfen. Jeder konnte mit einer eigenen Aktion (z.B. Tippspiele, Konzerte, Turniere) teilnehmen und Erlöse spenden, zugunsten der Bildung Kinder und Jugendlicher in Brasilien. [zur Kampagnen-Website www.boscoarena.de]

Positive Zwischenbilanz: über 100.000 Euro eingeworben

Mit dem Ende der WM zieht Don Bosco Mondo eine erste positive Bilanz. Insgesamt hat die Kampagne mehr als 100.000 € eingespielt. "Wir danken jedem, der uns auf seine Weise unterstützt und damit einen wichtigen Beitrag für die berufliche Bildung in Brasilien geleistet hat. Bisher konnten rund 100 Aktionen registriert werden. Wir bleiben gespannt, welche Aktionen wir noch nicht kennen, die uns jetzt nach Ende der WM noch bekannt gegeben werden. Es sind noch weitere Aktionen geplant, die erst in den kommenden Wochen und Monaten stattfinden, sodass wir jetzt eine vorläufige Bilanz ziehen", freut sich Geschäftsführer Christian Osterhaus.

Fußball ist mehr als Sport

So wie in Deutschland der Fußball die Menschen verbindet, so kennt auch in Brasilien die Begeisterung für Fußball keine Grenzen. Fast jedes Kind spielt Fußball. Viele Profifußballer sind in den Straßen der Armenviertel groß geworden. Auch in den Einrichtungen von Don Bosco spielt der Fußball eine wichtige Rolle, um Kinder von der Straße zu holen. Gerade Kindern aus armen Verhältnissen bietet der Sport einen Ausgleich zu ihrem schwierigen Alltag und fördert ihre sozialen Kompetenzen. Sie finden leichter einen Platz in der Gesellschaft und lernen Toleranz und Respekt statt das Recht des Stärkeren.

Mit der Kampagne „1.000 Bälle für Brasilien“ wirft Don Bosco Mondo einen Blick über den Rand der Fußballstadien hinaus und informiert  Menschen hinter den Stadien. Die Initiative will zeigen, was Fußball in Brasilien noch bewirken kann. An 80 Standorten (darunter allen 12 WM-Spielstätten) betreuen die Salesianer Don Boscos in 188 Sozial- und Bildungsprogrammen mehr als 250.000 Kinder und Jugendliche. Fußball und Sport ebnen ihnen den Weg zu einer Vielzahl von Sozialprogrammen wie Straßenkinderprojekten, Kultur- und Freizeitangeboten, Wiedereingliederung in das Schulsystem sowie Berufsausbildung – wichtige Voraussetzungen, damit die Kinder neue Perspektiven im Leben entwickeln.

Perspektiven schaffen in einem Land zwischen Glanz und Elend

Noch immer prägen Armut und Gewalt den Alltag vieler Menschen im Land am Zuckerhut: Fast jeder Dritte in Brasilien lebt unter der Armutsgrenze, insgesamt mehr als 59 Millionen Menschen. Kinder und Jugendliche leiden ganz besonders unter dem schlechten Bildungssystem – nur die Hälfte der Brasilianer über 18 Jahren hat einen Grundschulabschluss. Tausende junge Menschen stecken im Teufelskreis aus Armut, Gewalt, Kriminalität und Drogen.

Profifußballer Ratinho unterstützt "BoscoArena"

Der ehemalige Bundesligaprofi Everson Rodrigues, genannt "Ratinho", ruft im Jahr der Fußball-WM Menschen in Deutschland zur Unterstützung für Kinder und Jugendliche in Brasilien auf. "Die Arbeit der Salesianer Don Boscos, in der Bildung und Sport auf einzigartige Weise integriert werden, hat mich auf Anhieb begeistert." 
[Sehen Sie hier seine Videobotschaft]
[Lesen Sie hier das Interview]

"Fußball verändert die Menschen" - ein Interview

Angelo Cenerino SDB

Angelo Cenerino ist Salesianer Don Boscos aus Brasilien. In den vergangenen zwei Jahren hat er die Fußballschule „Torcida pela Vida“ (dt.: “Fans des Lebens”) im Don-Bosco-Zentrum Poxoreu aufgebaut. Seit Anfang des Jahres ist er Koordinator der sozialen Projekte in der Provinz Campo Grande. Im Interview spricht er über Fußball als „Schule des Lebens“, Vorfreude auf die WM, mangelnde gesellschaftliche Werte, lähmende Bürokratie, friedliche Proteste und gewalttätige Krawalle. Lesen Sie alle drei Teile des Interviews auf [www.boscoarena.de].