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"Grenzenlos engagiert?! - Möglichkeiten, Chancen und Risiken von Engagement"


Ashok-Alexander Sridharan, Oberbürgermeister der Stadt Bonn bei seinen Grußworten zum Don Bosco Forum 2016. Foto: Raoul Kowolik.
Ashok-Alexander Sridharan, Oberbürgermeister der Stadt Bonn bei seinen Grußworten zum Don Bosco Forum 2016. Foto: Raoul Kowolik.
Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn, beantwortet die Frage: Quo vadis Engagement. Foto: Raoul Kowolik.
Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn, beantwortet die Frage: Quo vadis Engagement. Foto: Raoul Kowolik.
Bruder Lothar Wagner SDB und Joseph Ayamga eint das gemeinsame Engagement in Sierra Leone. Foto: www.mesli.de.
Bruder Lothar Wagner SDB und Joseph Ayamga eint das gemeinsame Engagement in Sierra Leone. Foto: www.mesli.de.

„Der Gesellschaft etwas zurückgeben“ - Engagement für eine gerechtere Welt

Beim diesjährigen Don Bosco Forum kamen rund 450 Interessierte und Engagierte jeden Alters zusammen. Es wurde diskutiert, zugehört und aktiv ausgetauscht. Bei einer Sache waren sich alle einig: Zivilgesellschaftliches Engagement ist der alternativlose Baustein für eine gerechte Gesellschaft, damit das Zusammenleben aller in einer globalisierten Welt gelingt. [Hier finden Sie bewegte Bilder!]

Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan unterstrich dies in seinen einführenden Worten: „Don Bosco führt durch sein Engagement und die Projekte Menschen vom Rande der Gesellschaft zurück in ein Leben in Würde. Ohne dieses Engagement wäre unsere Gesellschaft ärmer und kälter.“ Doch auch Risiken und Grenzen dürfen bei allem Engagement nicht vergessen werden. Das aktuellste Beispiel hierfür ist die Flüchtlingsarbeit, bei der viele Helferinnen und Helfer an ihre Belastungsgrenzen stoßen.

"Volkssport" Engagement

Dr. Nelson Penedo, Geschäftsführer von Don Bosco Mission Bonn konnte positive Zahlen vermelden: In Deutschland engagiert sich jeder Dritte freiwillig und gemeinnützig, darunter auch immer mehr junge Menschen. Mehr als 26.000 Jugendliche sind seit 2008 mit dem staatlich geförderten Programm „weltwärts“ in die Welt gegangen und haben sich in sozialen Projekten engagiert.

„Ohne Engagement und ehrenamtliche Unterstützer wäre unsere Arbeit bei Don Bosco nicht möglich! Wir alle sind mit dem Don Bosco Virus infiziert und hoffen, dass es in Zukunft noch mehr Menschen sein werden! Je mehr mitmachen, umso besser können wir benachteiligten Kindern und Jugendlichen weltweit helfen“, so sein Abschlusscredo. [Hier finden Sie das Manuskript zum Impulsvortrag: "Quo vadis Engagement"]

Möglichkeiten geben

Besonders junge Menschen müssen die Möglichkeit erhalten, Engagement kennenzulernen und auch selbst zu gestalten. Die Balance zwischen „fordern“ und „nicht überfordern“ zu halten, ist dabei die Herausforderung.

„Engagement zahlt sich immer aus. Wenn Menschen neue Perspektiven eröffnet werden, geben sie dies der Gesellschaft zurück“, fasst Christian Osterhaus, Geschäftsführer von Don Bosco Mondo zusammen.

Ein lebendiges Beispiel dafür ist Joseph aus Ghana. Er lebte in Ghana auf der Straße, bis er in eine Don Bosco-Einrichtung kam. Dort machte er seinen Schulabschluss und konnte später sogar in Berlin studieren. Er kehrte zurück nach Afrika und lebt in Sierra Leone. Seine erste Station hier war Don Bosco Fambul. Er gehörte zum Team von Bruder Lothar Wagner SDB. Gemeinsam kümmerten sie  sich um Straßenkinder, Jugendliche in Gefängnissen und Mädchen, die Opfer sexueller Gewalt wurden. Mittlerweile und ist er Direktor der Nichtregierungsorganisation SEND in Sierra Leone (Social Enterprise Development). Im Fokus seiner Arbeit steht die Stärkung von Frauen und Mädchen.„Das, was ich bekommen habe, möchte ich der Gesellschaft zurückgeben, vor allem den benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Sie sollen genau so, wie ich, die Chance erhalten, ihre Talente zu entfalten“, so der 31-jährige Joseph. "Jeder Mensch hat Talente, die nur entdeckt werden müssen."

Programm

Ort: Missionspriesterseminar der Steyler Mission, Sankt Augustin 

11.30 Uhr Einlass und Registrierung

12:30 Uhr Begrüßung und Empfang

12:45 Uhr "Quo vadis Engagement?"
 
13.00 Uhr Diskussion: Engagement und Zivilgesellschaft - Beteiligung verändert unsere Gesellschaft
mit: Benedikt Kern, Miriam Koch, Karin Kortmann, Michael Mager

14.00 Uhr Mittagsimbiss

15.00 Uhr  Dialogformate: “Engagement”
Lieder aus aller Welt - Engagierte singen gemeinsam
Engagement-Speed-Dating
Engagement à la carte: Was braucht die Welt da draußen?
Engagement ist eine Grundhaltung - Projekte vor Ort
Unternehmerisches Engagement für eine gerechtere Welt
Refugees welcome - Engagement in der Flüchtlingsarbeit

16.00 Uhr Kaffeepause

16.30 Uhr "Be the change you want to see in the world!" - Engagement in der Praxis
u.a. mit: Bruder Lothar Wagner SDB, Father Roël Soto SDB und Dr. Walter Zwick

18.00 Uhr Heilige Messe

Das Don Bosco Forum 2016 und die Internationale Jugendbegegnung finden statt mit freundlicher Unterstützung von: